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11 außergewöhnliche Pflanzen für den Garten

Einige Pflanzen sind wegen ihrer Blätter oder Blüten außergewöhnlich. Diese faszinierenden Pflanzen im Garten zu beobachten macht einfach nur Spaß. Lerne die 11 schönsten, ausgefallenen und winterharten Pflanzen kennen.

Außergewöhnliche Pflanzen müssen nicht aus den Tropen kommen. Oft genügt ein genauerer Blick auf die Form der Blüten oder Blätter, um festzustellen wie besonders und zauberhaft Pflanzen sind, die bei uns wachsen. Wir stellen dir hier eine Liste faszinierender Pflanzen vor, die winterhart und nicht sehr anspruchsvoll in der Pflege sind.

1. Tränendes Herz (Lamprocapnos spectabilis)

Das Tränende Herz rührt uns jedes Jahr wieder fast zu Tränen, wie es dem Namen gebührt. Zu bezaubernd sind die kleinen Blüten, die die Form von Herzen haben und an deren Ende sich eine kleine „Träne“ befindet. Obwohl die Staude so filigran wirkt, ist sie keineswegs empfindlich oder anspruchsvoll. Sie wächst an schattigen Standorten in fast jedem Boden. Nach der Blüte ziehen die Blätter der Staude ein.

2. Kaiserkrone (Fritillaria imperialis)

Die Kaiserkrone ist ein majestätischer Frühjahresblüher, der nicht so verbreitet wie Tulpen und Narzissen ist. Die großen Blüten haben einen Wow-Effekt im Garten, vor allem, wenn die Kaiserkronen in Gruppen pflanzst. Die Zwiebeln der Kaiserkronen werden im Spätsommer an einen sonnigen Standort mit durchlässigem Boden gepflanzt.

3. Rote Schlauchpflanze (Sarracenia purpurea)

Einen Hauch Exotik holst du dir mit der Roten Schlauchpflanze in den Garten. Die faszinierende Pflanze liebt einen Platz in oder an einem Gartenteich. Trotz ihres Namens ist die Rote Schlauchpflanze vor allem wegen ihrer roten, Lampions ähnelnden Blüten ein Hingucker im Garten. Die Pflanze ist sehr robust und winterhart.

4. Zierlauch (Allium)

Zierlauch ist keine ausgefallene, dafür aber umso schönere Pflanze für den Garten. Sie bringen nur Freude, weil ihre Blüten so groß und einfach nur schön anzusehen sind. Noch dazu müssen die Pflanzen so gut wie nicht gepflegt werden, machen nach der Blüte Platz für Stauden und sehen verblüht auch noch toll aus. Zudem gibt es so viele verschiedene Sorten und Arten, dass für jeden Geschmack etwas dabei ist.

5. Japanische Krötenlilie (Tricyrtis formosana)

Die Blüten der Japanischen Krötenlilien tragen ein wildes Tigerkostüm, allerdings mit purpurfarbenen Flecken. Am liebsten wachsen Krötenlilien an halbschattigen Standorten in einem leicht sauren, durchlässigen und humusreichen Boden.

6. Präriezapfenblume (Ratibida columnifera f. pulcherrima)

Sowohl die zweifarbigen rot-gelben Blüten als auch die besondere Blütenform mit der zapfenförmigen Mitte machen die Staude zu einem besonderen Hingucker im Garten. Die Stauden blühen von Juni bis September und brauchen einen sonnigen Standort.

7. Schopflilie, Ananaslilie (Eucomis bicolor)

Die Blütenstände der Schopflilie sind so geformt, dass sie an eine Ananas erinnern und werden wie die Frucht auch mit einem Blattschopf gekrönt. Die Pflanzen wachsen an einem absonnigen oder halbschattigen Standort und brauchen einen nährstoffreichen, humosen und durchlässigen Boden. In milden Gegenden können die Blumenzwiebeln unter einem Winterschutz im Garten verbringen. In rauen Regionen ist es besser, die Zwiebeln auszugraben und an einem frostfreien Platz zu überwintern.

8. Fackellilien (Kniphofia)

Die Blüten der Fackellilien erheben sich wie glühende Fackeln über dem Beet – ein wunderbarer Anblick, vor allem, wenn mehrere Fackellilien eine Gruppe bilden. Die Pflanzen brauchen einen sonnigen warmen Standort und einen durchlässigen, nicht zu nährstoffreichen Boden.

9. Ochsenzunge (Anchusa azurea)

Die Ochsenzunge ist eine so besondere Staude, da blaue und lila Blüten gleichzeitig an der Pflanze wachsen. Das Geheimnis für dieses Farbenspiel ist, dass die Blüten beim Verblühen eine rötliche Färbung annehmen. Zum Glück wird die starkwüchsige Staude so hoch, dass man dieses Schauspiel gut beobachten kann. Die Pflanze wächst bevorzugt an sonnigen Standorten mit nährstoffreichen, durchlässigen und humosen Böden. Die Pflanze ist frostempfindlich und braucht einen Winterschutz.

10. Einjähriges Silberblatt (Lunaria annua)

Das Einjährige Silberblatt, ist anders als es der Name vermuten ließe, zweijährig. Seine hübschen Samenstände haben ihm auch zu den Namen Silbertaler oder Judas-Silberling verholfen. Die silbrigen Samenstände bleiben den ganzen Winter über an der Pflanze. Von Mai bis Juni zeigen sich die hübschen Blüten, die viele Bienen und Insekten in den Garten locken. Einziger Nachteil der Pflanze ist, dass sie sich sehr leicht im Garten verbreitet. Die Pflanze braucht einen absonnigen bis halbschattigen Standort und einen mäßig nährstoffreichen, leicht feuchten, humusreichen und durchlässigen Boden.

11. Buntblättriger Strahlengriffel (Actinidia kolomikta)

Diese Kletterpflanze ist mit der Kiwi verwandt und trägt im Herbst kleine Früchte, die an Stachelbeeren erinnern. Gepflanzt wird der Buntblättrige Strahlengriffel aber wegen seiner wunderschönen Blattfärbung im Frühling. Die jungen Blätter sind grün, bekommen aber bald helle Punkte und werden dann pinkfarben. Im Lauf des Sommers lässt die Färbung dann nach. Die männlichen Pflanzen haben eine schönere Blattfärbung als die weiblichen. Die Pflanzen brauchen einen sonnigen, geschützten Standort und einen nährstoffreichen, gleichmäßig feuchten Boden.

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Diese Gartenideen wurden verfasst von der Redaktion freudengarten.


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Bild Siblerblatt von Hans Braxmeier

Bild Präriezapfenblume Bild von Brett Hondow


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