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11 duftende Bäume für deinen Garten

Hier Vorschläge für Bäume duftenden Blüten im Garten. Triff deine Wahl anhand der Blüten, Blütezeit, Größe der Bäume und anderen Kriterien.

Wie schön ist es, wenn wir unseren Garten mit möglichst vielen Sinnen genießen können? Ganz wichtig ist es, zu riechen, wie die Blüten oder die Erde nach dem Regen. Blühende Bäume, deren Blüten duften, spielen da eine große Rolle, da an ihnen viele Blüten wachsen und das Dufterlebnis daher viel größer ist. Duftende Bäume haben aber noch einen weiteren Vorteil. Sie bleiben in der Regel klein und wachsen nicht in den Himmel, sondern eher bis zur Dachtraufe. Das ist sehr praktisch, denn wenn die Blüten sehr hoch hängen würden, wie könnten wir dann ihren Duft genießen? Und kleine Bäume passen gut in kleine Gärten.

1. Chinesischer Schneeflockenstrauch (Chionanthus retusus)

Der Chinesische Schneeflockenstrauch ist eine Pflanze, die nicht jeder hat. Im Mai und Juni trägt er zarte, weiße, duftende Blüten, die an Rispen wachsen. Da die Rispen wehen der Blüten mit den schmalen Blütenblättern wie ausgefranst aussehen, hat der Baum weiteren den Namen Fransenstrauch erhalten. Auch im Herbst und Winter hat er etwas zu bieten. Seine Blätter färben sich im Herbst leuchtend gelb. Im Winter, ohne Blattschmuck, kannst du die auffällige, abblätternde Rinde bewundern.

Der kleine Baum wird nur drei bis vier Meter hoch und braucht einen sonnigen bis halbschattigen Standort.

2. Apfelbaum (Malus domestica)

Apfelbäume, von denen es viele Sorten gibt, können sechs bis 15 Meter hoch werden. Zur Blütezeit öffnen sich die Blüten, die in kleinen Doldentrauben am Ende kurzer Triebe wachsen. Die Blüten der Apfelbäume sind weiß bis hellrosa und sind am äußeren Rand dunkler. Neben der schönen Blüte im Frühjahr ist sind die Früchte ein leckeres Argument, das unbedingt für einen Apfelbaum spricht.

Apfelbäume brauchen einen sonnigen Standort und leicht sauren, durchlässigen Boden.

3. Flieder (Syringa vulgaris)

Egal, ob die Blüten des Flieder weiß, lila, blassgelb, rosa oder violett sind, sie duften wunderbar. Flieder gilt als Strauch. Da das Gehölz bis zu sechs Meter hoch werden kann, wirkt er als Solität wie ein Baum. Oft wird die schnittverträgliche Pflanze als frei wachsende Hecke gepflanzt.

Flieder braucht einen sonnigen Standort. An den Boden stellt er keine großen Ansprüche, bevorzugt aber kalkarmen, durchlässigen und feuchten Boden.

4. Edel-Goldregen (Laburnum x waterii)

Gelbe Schmetterlingsblüten sitzen dicht an Blütentrauben und verströmen eine wunderbaren Duft. Die Blüte des Goldregens im Mai ist sicher einer der Höhepunkte im Gartenjahr. Der Baum wird nur fünf bis sechs Meter hoch. Er wächst aufrecht, nur die Enden der Äste hängen leicht über. Einziger Wermutstropfen ist, dass Goldregen sehr giftig ist.

Der Goldregen braucht einen sonnigen Standort und einen feuchten, nährstoffhaltigen, kalkhaltigen und durchlässigen Boden.

5. Kleeulme (Ptelea trifoliata)

Die Kleeulme ist ein Gewächs, an dem nicht nur die Blüten duften. Auch die Blätter und jungen Triebe duften angenehm. Die Blüten sind grünlich-weiß und sitzen am Ende der Zweige in kleinen Gruppen. Bienen lieben die Kleeulme, die als sehr gute Bienenweide bekannt ist. Das aus Nordamerika stammende Gehölz wächst meist mehrstämmig und wird bis zu fünf Meter hoch. Die Blätter bestehen aud drei bis fünf Fiederblättchen, die ein bis 10 Zentimeter lang sind.

Die Kleeulme ist einer der wenigen Bäume, die auch im Schatten in einem durchlässigen Boden gut wachsen.

6. Seidenbaum (Albizia julibrissin)

Die rosafarbenen Blüten des Seidenbaum erinnern an Puderquasten, da sie außergewöhnlich lange Staubblätter haben. Da der Seidenbaum später als die meisten Gehölze blühen, sichert er sich die Aufmerksamkeit im Garten. Seine filigranen Blätter haben eine überraschende Eigenschaft. Am Abend falten sie sich zum „Schlafen“ zusammen und entfalten sich erst wieder am nächsten Morgen. Daher heißt der Baum auch ‚Schlafbaum‘. Der Schlafbaum wird vier bis acht Meter hoch und ebenso breit.

Der Seidenbaum wächst an sonnigen und halbschattigen Standorten. Der Boden muss humusreich und gut durchlässig sein.

7. Strauchkastanie (Aesculus parviflora)

Eine Alternative für die riesigen Rosskastanien ist die Strauchkastanie, die zwischen drei und fünf Meter hoch wird. Rosskastanien werden im Alter immer breiter und können bis zu 10 Meter breit werden. Die langen, weißen Blütenrispen erscheinen von Juli bis August. Am Abend verströmen sie einen angenehmen Duft und werden gern von Nachtfaltern besucht.

Strauchkastanien sind anpassungsfähig was Standort und Boden angeht. Sie wachsen in der Sonne und im Halbschatten und in nahezu allen durchlässigen Böden.

8. Bienenbaum (Tetradium daniellii var. Hupehensis, Euodia hupehensis)

Der Bienenbaum wird auch Honigesche genannt. Beide Namen machen deutlich, dass es sich dabei um eine Pflanze handelt, die außerordentlich viel Blütennektar bildet und damit Bienen anlockt. Von Juli bis Ende September zeigen sich die cremeweißen oder rosafarbenen Blüten, die in Trugdolden am Ende der neuen Triebe wachsen. Die Blüten verströmen einen leicht süßlichen Duft. Der Bienenbaum ist ein kleiner Baum, dessen Stamm meist etwas schief wächst. Er erreicht eine Höhe von 12 Metern und eine Kronenbreite von acht bis 12 Metern.

Der Bienenbaum braucht einen geschützten und sonnigen Standort und einen frischen, humusreichen und durchlässigen Boden.

9. Schneeglöckchenbaum (Halesia carolina)

Die intensiv duftenden Blüten sehen aus wie die der Schneeglöckchen, nur dass diese am Baum wachsen. Hübsch ist vor allem, dass die kleinen Blüten wie an einer Schnur aufgereiht an den Ästen des Baums hängen. Der Baum blüht im April und Mai. Genau genommen ist der Schneeglöckchenbaum kein Baum, sondern ein Großstrauch, der zwischen vier und sechs Meter hoch und bis zu vier Meter breit wird. Im Herbst sieht der Schneeglöckchenbaum wegen der gelben Herbstfärbung der Blätter und im Winter wehen der geflügelten Steinfrüchte, die lange an dem Strauch hängen bleiben, sehr hübsch aus.

Der Schneeglöckchenbaum wächst an sonnigen und halbschattigen Standorten und braucht einen gleichmäßig feuchten, humusreichen und leicht sauren Boden.

10. Japanischer Bienenbaum, Rosinenbaum (Hovena dulcis)

Der Japanische Bienenbaum hat duftende Blüten, die von Mai bis Juli blühen. Die Früchte sind ungenießbar. Der Fruchtstiel schwillt aber an und sind roh oder gekocht genießbar. Der Geschmack ist außergewöhnlich und erinnert an frisch gebackene Gewürzkuchen. Der kleine Baum wird bis zu sechs Meter hoch. Sie haben eine lockere Krone mit elegant überhängenden Zweigen.

Der Japanische Bienenbaum liebt einen sonnigen Standort und einen mäßig nährstoffreichen, gleichmäßig feuchten Boden.

11. Judasbaum (Cercis siliquastrum)

Die Blüten des Judasbaums wachsen in kleinen Büscheln direkt an den Zweigen und ähneln denen des Ginsters, nur dass sie kräftig purpurrosa leichten. Der pflegeleichte kleine Baum ist sehr pflegeleicht, da er keinen Schnitt braucht und verträgt auch Trockenheit.

Der Judasbaum braucht einen geschützten, sonnigen Standort auf einem sandigen, gut durchlässigen Boden.

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Diese Gartenideen wurden verfasst von der Redaktion freudengarten.


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