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Stinkbohnen - stinky beans

Lust, außergewöhnliches Gemüse kennenzulernen? Die Stinkbohne ist bei uns kaum bekannt, auch wenn sie in Südost-Asien zu den beliebtesten Gemüsesorten zählt. Hier Informationen zur Pflanze und zur Anwendung in der Küche.

Stinkbohnen (Parkia speciosa) sind in Malaysia, Brunei, Indonesien, Thailand und den Philippinen beheimatet und zählen dort zu den beliebtesten Gemüsesorten – trotz ihres intensiven Geruchs. Dieser hat den Früchten auch die weiteren Namen Gestankbohne, oder auf Englisch ‚stinky beans‘, eingebracht. Die Früchte sind auch als Verdrehte Blockbohne bekannt.

Botanische Information

Der Name der Stinkbohnen ist irreführend. Denn bei den Früchten handelt es sich nicht um Samen einer Bohnensorte, sondern die eines Baumes. Parkia speciosa ist ein immergrüner Baum und kann die stattliche Höhe von bis zu 40 Meter und einen Durchmesser von bis zu einem Meter erreichen. An bis zu sechs Zentimetern langen Blattstielen sitzen die Blattspreite, an denen bis zu 38 Fiederblättchen sich gegenüberliegen. Die Rinde des Baums ist grau bis braun und an den Zweigen behaart. Bis der Baum das erste Mal Früchte trägt, kann es bis zu sieben Jahre dauern. Durch Stecklinge vermehrte Bäume tragen schon früher Früchte.

Standort und Boden

Der Baum wächst auf sandigen und lehmigen Böden, aber auch an feuchten Standorten, wie in Sumpflandschaften oder an Flussufern. Er wächst am besten, wenn die Temperaturen ganzjährig zwischen 20 und 28 Grad liegen. Er toleriert aber auch Standorte mit Temperaturen zwischen 16 und 36 Grad.

Blüten und Früchte

Die weißen oder cremeweißen Blüten sind klein. Ihr Nektar ist nicht nur bei Insekten, sondern auch bei Fledermäusen beliebt, die die Bestäubung übernehmen. Aus den Blüten bilden sich Hülsenfrüchte, die 10 bis 18 Samen enthalten. Die Samen sind etwa zwei Zentimeter lang

Vermehrung

Parkia speciosa kann durch Samen oder Stecklinge vermehrt werden. Die Samen sollten so bald wie möglich ausgesät werden. Wenn se vor der Aussaat in Wasser eingeweicht werden, keimen sie besser.

Stinkbohnen in der Küche verwenden

Stinkbohnen können roh oder gekocht verzehrt werden. Ihr Geruch und Geschmack erinnert an den von Knoblauch. Werden die Bohnen roh verzehrt, werden sie halbiert oder in Scheiben geschnitten. Sie können aber auch gekocht, scharf angebraten oder geröstet werden. Die Stinkbohnen werden durch Trocknen haltbar gemacht und müssen dann vor dem Kochen in Wasser eingeweicht werden.

Die Beliebtheit der Stinkbohnen liegt auch an ihrem hohen Anteil an Proteinen, Mineralien und Vitaminen, vor allem Vitamin C und E.

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