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Sägeblattkaktus - Epiphyllum anguliger

Der die dornenlosen Blätter des Sägeblattkaktus erinnern an ein Sägeblatt. Die sukkulente Pflanze ist eine ausgefallene und pflegeleichte Zimmerpflanze. Hier eine Anleitung zum Pflanzen, Pflegen und Vermehren lesen.

Sägeblattkaktus Steckbrief

Die Heimat des unbedornten Kaktus ist Mexiko. Die Pflanze gehört zur Familie der Kakteen (Cactaceae) und ist eine epiphytische Kakteenart. Dies bedeutet, dass sie in Astgabeln von Bäumen wachsen.

Die Blätter des Kaktus sind bogenartig oder hängen nach unten, wenn sie größer werden. Sie Pflanzen bilden sich verholzende „Stämme“, an denen die bis zu 30 Zentimeter langen und fünf Zentimeter breiten Blätter wachsen. Die Ränder Blätter sind gewellt, was der Pflanze zu dem treffenden Namen Sägeblattkaktus oder Fischgrätenkaktus verholfen hat. Auf Englisch trägt die Pflanze den Namen „Zig Zag Cactus“.

Die Blüten von Epiphyllum anguliger sind bis zu 14 Zentimeter lang und bis zu 10 Zentimeter breit. Sie öffnen sich in der Nacht und verströmen einen angenehmen Duft. Die Blütenfarbe ist gelblich-weiß. Nach der Blüte bilden sich essbare Früchte. Diese haben einen Durchmesser von etwa vier Zentimetern, sind gelblich oder leicht grün und erinnern ein bisschen an Stachelbeeren.

Standort und Boden

Der Sägeblattkaktus benötigt einen hellen bis halbschattigen Platz ohne direkte Sonneneinstrahlung während der Mittagszeit. Ideal ist ein Platz an einem Ost- oder Westfenster. Im Sommer kannst du die Pflanze ins Freie stellen bzw. hängen. Wichtig ist, dass sich der Fischgrätenkaktus langsam an die intensivere Sonneneinstrahlung gewöhnen kann. Am Standort im Garten sollte die Pflanze auch keine direkte Sonneneinstrahlung erhalten und geschützt stehen. Den Winter kann die Pflanze im Wohnzimmer verbringen. Wohler fühlt sich die Pflanze aber an einem kühlen, hellen Platz bei etwa 15 bis 18 Grad. Kälter als 10 Grad sollte es am Standort des Fischgrätenkaktus aber nicht werden. Dann fällt die Pflanze in die Winterruhe. Dies ist Voraussetzung, dass die Pflanze während der nächsten Vegetationsperiode Blüten bildet.

Als Substrat eignet sich humose, durchlässige und lockere Erde.

Sägeblattkaktus pflanzen und pflegen

Da die langen Blätter des Sägeblattkaktus überhängen, ist die Pflanze sehr gut als Ampelpflanze geeignet. In einem Pflanztopf kann der Kaktus leicht kippen, wenn die Pflanze größer wird. Verwende daher flache, schwere Pflanzgefäße, um die Stabilität zu erhöhen.

Während der Sommermonate braucht der Sägeblattkaktus regelmäßig Wasser, darf aber keinesfalls nass stehen. Der Wurzelballen darf aber auch nicht vollkommen austrocknen. Bevor die Pflanze Wasser erhält, muss die Erde erst trocken sein. Im Winter benötigt Epiphyllum anguliger weniger Wasser und darf auch nicht gedüngt werden. Verwende nach Möglichkeit Regenwasser, da der Kaktus kalkhaltiges Wasser nicht verträgt. In den Sommermonaten solltest du die Pflanze alle drei bis vier Wochen mit handelsüblichem Blumendünger düngen.

Die Pflanzen benötigen hohe Luftfeuchtigkeit. Im Winter solltest du daher die Pflanzen regelmäßig mit einer Sprühflasche einsprühen oder andere Maßnahmen ergreifen, um die Luftfeuchtigkeit im Zimmer zu erhöhen.

Warum hat der Sägeblattkaktus Luftwurzeln?

Die meisten epiphytischen Pflanzen bilden Luftwurzeln, wie zum Beispiel auch die Orchideen. Mit ihrer Hilfe filtern sie Feuchtigkeit und Nährstoffe aus der Luft., benutzen sie aber auch, um sich an den Bäumen zu verankern. Bildet dein Sägeblattkaktus vermehrt Luftwurzeln kann es sein, dass er zu wenig Wasser oder Nährstoffe hat.

Epiphyllum anguliger schneiden

Der Kaktus muss nicht geschnitten werden. Wird er allerdings zu groß, kann er problemlos gekürzt werden. Kurz oberhalb der Schnittstelle wird der Kaktus neu austreiben. Nach dem Schnitt reduziert sich der Wasserbedarf der Pflanze. Achte darauf und gieße nicht zu viel. Die abgeschnittenen Triebe kannst du zur Vermehrung des Sägeblattkaktus verwenden.

Sägeblattkaktus vermehren

Am einfachsten lässt sich der unbedornte Kaktus über Stecklinge vermehren. Schneide einen etwa 10 bis 15 Zentimeter langen Trieb ab und lasse ihn ein bis zwei Tage lang trocknen. Erst dann wird der Steckling zwei bis fünf Zentimeter tief in einen Topf mit Erde gesteckt. Halte die Erde nur mäßig feucht, bis die Pflanze Wurzeln gebildet hat. Um eine schöne, kräftige Pflanze zu erhalten, werden meist mehrere Triebe in einen Topf gesteckt.

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