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Glücksfeder pflanzen und pflegen

Die Glücksfeder, ist eine besonders pflegeleichte Zimmerpflanze, die sich nicht leicht unterkriegen lässt. Wir geben Tipps zur Pflege, zum Düngen und Vermehren und verraten, warum die Pflanze so beliebt ist.

Glücksfeder, auch Zamie nach ihrem botanischen Namen Zamioculcas zamiifolia genannt, macht auf Instagram unter der Abkürzung „ZZ plant“ Karriere und ist auf vielen Fotos zu Zimmerpflanzen zu sehen. Doch warum ist diese Pflanze so beliebt? Dafür gibt es tatsächlich viele Gründe.

Die Glücksfeder ist so beliebt, weil...

Kaum eine andere Pflanze verzeiht Vernachlässigung so wie die Glücksfeder. Sie ist trockentolerant, akzeptiert dunkle Standorte (auch wenn sie dann langsamer wächst). Überhaupt zählt die Zamie nicht zu den schnell wachsenden Pflanzen. Das hat den Vorteil, dass du sie auch nicht so schnell umtopfen musst. Schön sind zudem die glänzenden, dunkelgrünen Blätter.

Die Glücksfeder ist giftig

Ein Nachteil ist, dass die Glücksfeder giftig ist. Keine Pflanzenteile sollten verzehrt werden. Halte die Pflanze daher von kleinen Kindern und Haustieren fern.

Allgemeines zur Glücksfeder

Die Zamioculcas zamiifolia stammt aus dürregefährdeten Gebieten Südostafrikas. 1996 begannen holländische Baumschulen, die Pflanzen weltweit zu vertreiben – mit großem Erfolg. Denn mittlerweile finden sich die dekorativen Pflanzen in vielen Wohnungen auf der ganzen Welt. Die Glücksfeder zählt zur Familie der Aronstabgewächsen (Araceae) und ist verwandt mit dem Einblatt (Spathiphyllum), der Zimmerkalla (Zantedeschia), der Flamingoblume (Anthurium) und dem Baumfreund (Philodendron). Die Pflanze wird 60 bis 90 Zentimeter hoch. Die Zamie treibt ihre Blätter direkt aus der Erde. Jedes Blatt trägt etwa 7 bis 13 Fiederblättchen, die rechts und links der Blattachse abstehen. Diese Fiederblätter sind oval und laufen vorne spitz zu. Die Pflanze versorgt sich über knollige Rhizome, aus denen jeweils ein Blatt wächst.

Glücksfeder pflegen

Die Glücksfeder ist mit jeder herkömmlichen Pflanzenerde zufrieden. Empfehlenswert ist es, die Erde mit Tongranulat zu mischen, damit keine Staunässe entstehen kann. Es ist ausreichend, die Pflanze einmal im Monat mit Dünger zu versorgen. Die ZZ plant fühlt sich am wohlsten an einem hellen Standort ohne direkte Sonne. Etwas Sonne am Morgen und Abend verträgt die Zamie aber sehr gut. Auch an dunkleren Plätzen in der Wohnung gedeiht sie, wächst aber langsamer und ihre Blätter nehmen eine dunkelgrüne Farbe an. Gut für Gießmuffel: Glücksfedern müssen nur mäßig gegossen werden. Das bedeutet, dass die oberste Erdschicht trocken sein muss, bevor du sie gießen solltest. Wird sie über einen längeren Zeitraum nicht gegossen, hilft ihr das in den Rhizomen gespeicherte Wasser über die Trockenzeit hinweg. Bei länger anhaltender Trockenheit wirft sie ihre Blattfiedern ab, um weniger Wasser zu verbrauchen.

Nur auf zwei Pflegefehler reagiert die Glücksfeder empfindlich. Zum einen verträgt sie keine Staunässe, zum anderen darf sie nicht zu kühl stehen. Unbeheizte Zimmer im Winter mit Temperaturen unter 15 Grad sind nichts für die Zamie.

Glücksfedern vermehren

Glücksfedern lassen sich sehr leicht vermehren. Wenn du die Pflanze aus dem Topf nimmst, erkennst du die dicken Rhizome, aus denen sie ihre Blätter treibt. Einfach einige der Rhizome aus dem Wurzelballen nehmen und neu einpflanzen. Je größer die Rhizome sind um so schneller wachsen die Triebe an. Sehr geduldige Gärtner können auch einige der Blätter in ein Wasserglas stellen und warten, bis sich am unteren Blattrand Wurzeln bilden. Diese kannst du dann in einen kleinen Topf mit Blumenerde pflanzen. Nach langer Zeit – dies kann bis zu einem Jahr dauern – entsteht ein neuer Trieb.

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