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9 Pflanzen für einen kleinen Garten

Glücklich, wer einen Garten hat, auch wenn er klein ist. Denn auch ein kleiner Garten kann zu einem großen Paradies werden. Allerdings: je kleiner der Garten, um so wichtiger ist die Auswahl der richtigen Pflanzen.

Was tun, wenn die Pflanzenliebe groß, der Garten aber klein ist? Hier hilft es nur, eine Pflanzenliste zu erstellen – und dann zu streichen. Denn gerade bei wenig Platz ist es wichtig, sorgfältig auszuwählen. Denn bei zu viel Pflanzenvielfalt, wirkt der Garten schnell überladen. zudem müssen schnellwüchsige Pflanzen viel zu oft geschnitten werden.

Gestaltungstipps für die Pflanzenauswahl in kleinen Gärten

  • Für kleine Gärten sind Pflanzen geeignet, die klein sind, keine allzu großen Blätter haben und kompakt wachsen.

  • Im kleinen Garten fallen alle Pflanzen auf. Wähle daher Pflanzen, die nach Möglichkeit zu jeder Jahreszeit schön

aussehen. Dies betrifft die Blüten, Blätter, Rindenzeichnung oder

Wuchsform.

  • Pflanze nur wenige Gehölze. Gut ist es, wenn du eine große Pflanze als Mittelpunkt hast.

  • Zu viele verschiedene Pflanzen wirken unruhig. Beschränke dich auf wenige Arten.

  • Entscheide dich für die die Farben im Garten! Eher dunkle Töne für einen Schattengarten, kräftige Farben oder

pastellfarbene Töne? Wähle danach die Pflanzen aus.

  • Achte auf die Bedürfnisse der Pflanzen an Standort und Boden.
  • Achte auf den Stil des Hauses und deines Gartens und wähle danach deine Pflanzen aus.

**Hier ein paar Vorschläge zur Anregung für deine Pflanzenauswahl,

wenn du einen kleinen Garten hast:

**

1. Japanischer Blütenhartriegel (Cornus kousa)

Die Blüten des Japanischen Blütenhartriegels sind ein wahrer

Augenschmaus. Die wunderschönen weißen Blütenstände entfalten

sich von Mai bis Juni. Die Früchte sind essbar, schmecken aber

eher fad. Der Strauch, der eine Höhe von fünf bis sieben Meter

erreicht, braucht einen sonnigen bis halbschattigen Standort und

sieht als Solitärpflanze am schönsten aus.

2. Japanischer Fächerahorn (Acer palmatum)

Der Japanische Fächerahorn hat einen kompakten Wuchs und ist

daher das ideale Gehölz für kleine Gärten. Je nach Sorte wird der

Fächerahorn zwischen 150 und 200 cm hoch. Ältere Pflanzen

entwickeln eine malerische, überhängende Krone. Ihren großen

Auftritt haben sie im Herbst, wenn sich ihr Laub feuerrot

verfärbt. Wichtig für den spektakulären Auftritt im Herbst ist

ein sonniger Standort. Ansonsten sollte der Boden gut durchlässig

sein. Der Fächerahorn kann auch gut in Kübel gepflanzt werden und

die Terrasse verschönern oder Blickpunkt am Ende des Gartens

werden.

3. Liebesperlenstrauch oder Schönfrucht (Callicarpa giraldi)

Der langsam wachsende bis zu zwei Meter hohe Liebesperlenstrauch

ist zwar in den Sommermonaten unauffällig. Diesen Nachteil gleicht er

allerdings im Herbst und Winter aus. Im Herbst treibt er es erst

mit seiner Herbstfärbung bunt bevor er dann mit seinen aparten

lila Früchten der absolute Hingucker im winterlichen Garten wird.

4. Felsenbirne (Amelanchier)

Die Felsenbirne bietet für (fast) jede Jahreszeit etwas: Die

wunderschöne Blüte im Frühjahr, das bunte Laub im Herbst und die

Früchte im Winter, die Vögel anlocken. Felsenbirnen sind

anspruchslos und wachsen auf nahezu allen Böden und Standorten.

5. Rispenhortensie

Rispenhortensien erreichen bei uns eine Höhe von maximal zwei

Metern. Die weißen bis cremeweißen Blüten öffnen sich im

Hochsommer und verströmen einen angenehmen Duft. Die Pflanzen

stellen geringe Ansprüche an Boden und Standort und vertragen im

Gegensatz zu anderen Hortensien auch Trockenheit. Die

winterharten Pflanzen können im Winter zurückgeschnitten werden.

6. Clematis

Ein guter Trick, um den Platz in kleinen Gärten gut auszunutzen,

ist das Pflanzen von Kletterpflanzen, um die Vertikale

auszunutzen. Sehr schöne Kletterpflanzen sind Clematis. Für

kleine Gärten sind Clematis-Hybriden am besten geeignet, da sie

selten höher als drei Meter wachsen.

Clematis, oder auch Waldreben genannt, haben ihren Fuß am

liebsten im Schatten und ihren Kopf in der Sonne. Daher ist es

wichtig, den Wurzelbereich mit niedrigen Stauden zu beschatten.

Am besten sind sonnige, nicht allzu heiße Standorte geeignet.

Clematis lieben einen humusreichen, durchlässigen Boden.

7. Hirschzungenfarn (Asplenium scolopendrium)

Erstaunlich, dass der Hirschzungenfarn bei uns noch relativ

unbekannt ist. Dabei ist der Farn mit den schmalen Blättern sehr

pflegeleicht und sehr gut geeignet, um unter Gehölzen oder am

Gehölzrand gepflanzt zu werden. Wie alle Farne wächst auch die

Hirschzunge an schattigen Standorten. Der Boden sollte

durchlässig, frisch bis feucht sein. Der Hirschzungenfarn ist bis

– 10 Grad winterhart. Daher im Herbst am besten mit Laub oder

Reisig vor starkem Frost schützen.

8. Goldlack (Erysimum cheiri)

Goldlack ist wegen seiner langen Blütedauer für kleine Gärten

geeignet. Allerdings musst du die Farben Gelb, Rot oder Braun

mögen, da die meisten Arten in diesen Farben blühen. Die Pflanze

wird zwischen 20 und 60 cm hoch und hat stark duftende Blüten,

die in Trauben zusammenstehen. Goldlack blüht von Mai bis Juni.

Seine Blütezeit lässt sich aber leicht verlängern, wenn du die

verblühten Blüten regelmäßig ausputzt, so dass er bis in den

Herbst blüht. Besonders gut gelingt das bei den Sorten Apricot

Twist, Constant Cheer oder Cotswold Gem. Der Goldlack braucht

einen sonnigen Standort und einen lockeren, nährstoffreichen

Boden.

9. Gräser

Gräser sind wegen ihrer Leichtigkeit und ihrer Textur sehr gut

für kleine Gärten geeignet. Schön sind zum Beispiel Rutenhirsen,

die im Herbst zarte Blütenstände bilden. Manche Arten verfärben

sich auch rot und bringen Farbe in den herbstlichen Garten. Die

herzförmigen Ährchen des Herz-Zittergrases (Briza media) sind

filigrane Schönheiten im Garten. Diese Gräser benötigen einen

sonnigen Standort und einen durchlässigen Boden.

Auch noch interessant:

Diese Gartenideen wurden verfasst von der Redaktion freudengarten.


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