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Christrosen - die Schneekönigin unter den Blumen

Wissenswertes über Standort und Pflege von Christrosen und wie sie auch im Zimmer schön blühen.

Der Zeitpunkt und die Schlichtheit ihrer Blüte macht Christrosen zu besonderen Pflanzen. Je nach Witterung, etwa ab Dezember öffnet sie ihre Blüten und ist daher ein Sinnbild für Stärke und Hoffnung.

Blüten und Blütezeit

Die Blütezeit hängt etwas von der Witterung und der Sorte ab. Die meisten Christrosen blühen im Garten von Januar bis April in den Farben Weiß über Rosa, Dunkelrot bis zu einem fast schwarzen Farbton. Es gibt aber auch Züchtungen, wie die so genannte Weihnachtschristrose ‘HGC Joseph Lemper’, die schon im Dezember ihre sehr großen Blüten öffnet. Haben die Christrosen erst einmal begonnen zu blühen, erfreuen sie uns mehrere Wochen mit ihren Blüten. Nach der Befruchtung der Blüten fallen diese nicht ab, sondern verfärben sich grün.

Da die Winterrosen bereits im Winter und zeitigem Frühjahr blühen sind sie eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen und Hummeln.

Pflegetipps auf einen Blick:

  • Pflanzzeit Die beste Zeit, um Helleborus im Garten zu pflanzen, ist der Herbst. Besonders gut kommen die Schneerosen zur Geltung, wenn sie in Gruppen von drei bis fünf Pflanzen gepflanzt werden. Schöne Begleiter sind auch alle anderen Frühlingsblumen. Christrosen, die man während des Winters als Zimmerpflanze im Haus hatte, pflanzt man im Frühjahr ab März in den Garten, sobald der Boden nicht mehr gefroren ist.

  • Standort im Garten Christrosen gedeihen am besten an einem geschützten, schattigen Platz im Halbschatten unter Gehölzen, gerne unter einem laubanwerfenden Busch oder Baum. So steht die Pflanze im Sommer schattig und hat es im Winter hell. Da die Schneerosen das Verpflanzen gar nicht mögen, sollte der Platz so gewählt werden, sie genügend Platz haben, um sich auszubreiten.

  • Die Christrose als Kübelpflanze auf Balkon oder Terrasse Christrosen gedeihen auch an einem schattigen Platz auf Balkon oder Terrasse im Topf oder Kübel. Wichtig ist es, Staunässe zu vermeiden. Daher die Hellebori am besten in einen hohen Pflanztopf mit Auslaufloch pflanzen, damit überschüssiges Wasser ablaufen kann. Unten in den Pflanztopf als Drainageschicht Blähton, kleine Steinchen o.ä. einfüllen. Als Pflanzerde am besten Kübelpflanzenerde mit lehmiger Gartenerde vermischen. Im Winter den Topf etwas mit Jute o.ä. vor dem Durchfrieren schützen.

  • Christrose für das Zimmer kaufen Die Christrosen werden häufig ab Dezember als Zimmerpflanzen zum Kauf angeboten. Das Schöne ist, dass man sie nach der Blütezeit in den Garten oder in einen Pflanztrog auf den Balkon pflanzen kann und sie dort jedes Jahr wieder blühen. Christrosen sollten erst ab März in den Garten gepflanzt werden. Im Zimmer sollte die Christrose hell, aber nicht sonnig, und kühl stehen.

  • Boden Wichtig ist die Bodenbeschaffenheit: Christrosen benötigen durchlässige, lehm- und kalkhaltige Böden. Finden sie diese nicht vor, verschwinden die Pflanzen nach einigen Jahren aus dem Beet. Gegebenenfalls den Boden mit Sand oder Humus anreichern.

  • Christrosen pflegen Christrosen benötigen keine Pflege. Sie müssen auch nicht gedüngt werden. Eine Humusgabe vor der Blüte und/oder im August ist aber willkommen. Nur Blätter, die sich schwarz verfärben, sollten abgeschnitten werden. Im Sommer muss die Pflanze nicht gegossen werden.

Selbst Unkraut jäten muss nicht sein. Die Hellebori reagieren sehr empfindlich auf Verletzungen der Wurzeln. Daher rund um die die Hellebori weder hacken noch graben. Christrosen gedeihen am besten, wenn sie ungestört wachsen können.

  • Vermehrung Auch im Hinblick auf die Vermehrung ist die Christrose eine äußerst pflegeleichte Pflanze. Der Samen reift in der so genannten Balgfrucht, die gern von Ameisen weggetragen wird. Im Frühsommer öffenen sich die Samenkapseln und die Samen fallen auf die Erde. Als Lichtkeimer dürfen sie nicht mit Erde bedeckt werden. Man kann die Winterrose auch nach der Blüte teilen. Allerdings wird sie dann einige Zeit brauchen, um sich davon zu erholen.

Die Pflanze – und warum die Blüten der Christrose bei Frost nicht erfrieren

Christrosen, oder auch Schneerosen oder Winterrose genannt, botanisch Helleborus niger, sind immergrüne Pflanzen und werden etwa 15 bis 30 cm hoch. Die Blüten haben einen Durchmesser von bis zu sieben cm. Nach der Blüte verfärben sich die Blüten der Christrosen grün und fallen nicht ab.

Die Pflanze wendet einen Trick an, damit ihre Blüten bei Frost nicht erfrieren. Das Wasser wird aus den Zellen in die Zwischenräume verlagert, so dass das gefrierende Wasser die Zellen nicht zum Platzen bringen kann. Christrosen lassen daher bei Frost ihre Blüten wie welk hängen und erholen sich bei steigenden Temperaturen wieder.

Verwandtschaft

Christrosen gehören zur Familie der Hahnenfußgewächse. Ihre Verwandten sind Anemonen, Küchenschellen, Sumpfdotterblumen und Winterlinge.

Vorsicht: Christrosen sind giftig! Bitte darauf achten, dass Kinder sie nicht in den Mund nehmen.

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Diese Gartenideen wurden verfasst von der Redaktion freudengarten.


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