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Geranien als Zimmerpflanzen

Geranien zählen zu den beliebtesten Balkonpflanzen. Doch kann man Geranien auch als Zimmerpflanzen halten? Wie geben Tipps zur Pflege und verraten, welche Sorten als Zimmerpflanzen geeignet.

Wer keinen Garten oder Balkon hat, muss nicht auf die beliebten Pflanzen verzichten. Auch als Zimmerpflanzen blühen Geranien ausdauernd.

Standort für Geranien im Zimmer

Auch als Zimmerpflanzen sind Geranien Sonnenanbeter. Sie brauchen einen Platz an einem Südfenster, am besten mit sechs bis acht Stunden Sonne am Tag. Auch die Fensterbank sollte ausreichend groß sein, denn Geranien können bis zu 40 Zentimeter hoch und breit werden.

Geranien gießen und düngen

Geranien benötigen eine durchlässige, nährstoff- und humusreichereiche Erde. Achte vor jedem Gießen darauf, dass die Erde im Topf fast trocken ist. Dauerhaft feuchtes Substrat ist nicht gut für die Pflanzen und wird schlecht vertragen. Auch Staunässe musst du unbedingt vermeiden. Damit du überschüssiges Wasser nicht aus dem Übertopf ausgießen musst, kannst du unten in den Übertopf eine Schicht kleine Kieselsteinchen legen und den Pflanztopf darauf stellen. So vermeidest du, dass der Pflanzopf direkt im Wasser steht. Während der Vegetationsphase müssen die hungrigen Geranien einmal in der Woche mit einem Blühdünger versorgt werden.

Die richtige Temperatur für Geranien im Haus

Auch wenn die Geranien Sonne lieben, so sind sie dennoch bei hohen Temperaturen nicht so glücklich. Am liebsten haben sie tagsüber Temperaturen um die 20 Grad und nachts um die 16 Grad.

Geranien pflegen

Wie im Garten so müssen auch Geranien im Haus regelmäßig ausgeputzt werden. Darunter versteht man das Entfernen der verwelkten Triebe. So werden die Pflanzen zum Bilden von immer neuen Blüten angeregt. Damit die Geranien im Haus schön buschig wachsen, knipse die Spitzen der Pflanzen immer wieder ab. Die Triebe verzweigen dann mehr und die Pflanzen wachsen buschiger.

Geranien-Sorten als Zimmerpflanzen

Als Zimmerpflanzen eignen sich vor allem Edelgeranien (Pelagonium x grandiflorum). Diese wurden sogar ursprünglich als Zimmerpflanzen gezüchtet. Du erkennst die Sorten der Edelgeranien an dem gezackten Rand ihrer Blätter und an den großen Blüten. Ebenfalls als Zimmerpflanzen sind die Duftgeranien geeignet. Diese haben gegenüber den Edelgeranien den Vorteil, dass sie angenehm duften, während der Duft der Edelgeranien für die meisten Menschen unangenehm ist – allerdings auch für Stechmücken.

Geranien als Zimmerpflanzen überwintern

Geranien können den Sommer im Freien auf dem Balkon stehen und im warmen Wohnzimmer überwintern. Wichtig ist dabei, dass die Pflanzen viel Licht bekommen – ein Platz an einem Südfenster ist daher Voraussetzung. Aber auch dann kann es für die Pflanzen zu dunkel sein, wenn du doppelverglaste Fenster hast, die weniger Licht durchlassen. Die trockene Heizungsluft kann den Geranien ferner zu schaffen machen. In hellen, kühlen, wenig beheizten Räumen fühlen sich die Geranien aber auch im Winter wohl und treiben sogar Blüten. Hier weitere Tipps zum Überwintern von Geranien.

Geranien sind nichts für Haustiere

Für Menschen sind Geranien vollkommen ungiftig, nicht aber für Tiere. Damit Haustiere nicht zu Schaden kommen, achte darauf, dass Hamster, Meerschweinchen oder Kaninchen nicht an den Blättern knabbern können.

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Diese Gartenideen wurden verfasst von der Redaktion freudengarten.


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