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Die schönsten Dauerblüher

Fragst du dich, welche Blumen den ganzen Sommer blühen? Wir stellen die schönsten lang blühenden Stauden vor, die deinen Garten in ein Blumenmeer verwandeln.

Wenn Du dieses Ziel erreichen willst, solltest beim Anlegen des Beetes auf die Blühzeiten der Stauden achten, so dass die Stauden nacheinander ihre Blüten im Beet entfalten. Wenn Du noch dazu Stauden pflanzst, die lange blühen, sollte dem sommerlichen Blütentraum eigentlich nichts mehr im Wege stehen.

Lang blühende Stauden

Beim Anlegen des Beetes kannst Du Dich an Blumen mit Rispen- oder Doldenblüten halten. Der Grund ist einleuchtend: Die Rispen oder Dolden setzen sich aus vielen kleinen Einzelblüten zusammen. Es dauert eine ganze Weile, bis alle Blüten einer Rispe bzw. Dolde verblüht sind, und so lange kannst Du Dich auch an den Blüten freuen.

Planung eines dauerblühenden Staudenbeets

Bei der Planung Deines Staudenbeets solltest Du folgendes beachten:

  • Weniger ist mehr. Das soll heißen, pflanze lieber wenige Arten, dafür aber mehr Pflanzen einer Art in Deine dauerblühende Blumenrabatte. Denn viele Blüten einer Art haben eine sehr gute optische Wirkung.

  • Blumenrabatten mit lange blühenden Stauden müssen regelmäßig gedüngt werden, um langfristig gut auszusehen. Auch müssen Unkräuter regelmäßig entfernt werden, damit die lang blühenden Stauden nicht von dieser Konkurrenz zu sehr bedrängt werden.

  • Bei der Planung Deines Beetes solltest Du auf die Bedürfnisse der Stauden an Boden und Standort achten und nur solche Stauden miteinander kombinieren, die ähnliche Anforderungen haben.

Wenn Du diese Aspekte beachtest, sollte Dein Blumenbeet mit lage blühenden Stauden gelingen.

Hier einige Beispiele für dauerblühende Stauden:

  • Katzenminze Dies ist eine meiner Lieblingsstauden. Sie blüht nicht nur lange, sondern ist auch sehr pflegeleicht. Katzenminze ist eine niedrige Staude, die sich sehr gut als Beeteinfassung eignet. Wenn Du sie nach der ersten Blüte zurückschneidest, blüht sie im Sommer ein zweites Mal. Die Staude hat ihren Namen allerdings nicht umsonst: Katzen lieben sie! Wer also keine Katzen zu Besuch im Garten haben möchte, sollte auf sie vielleicht besser verzichten.

  • Kugeldistel (Echinops) Auch eine tolle Staude. Die Kugeldistel sollte etwas weiter hinten ins Beet, da sie, je nach Sorte, bis zu einem Meter hoch werden kann. Auch sie ist äußerst pflegeleicht. Sie blüht so lange, weil sich ihre „Kugel“ aus vielen Körben zusammensetzt, die je nur eine Blüte enthalten. Ich finde, dass die Kugeldistel immer attraktiv aussieht: ihre Knospen, ihre Blüten, auch wenn sie verblüht sind. Ich schneide die verblühten Blüten im Herbst nicht ab, sondern lasse sie den Winter über stehen.

  • Herbst-Anemone Die Herbst-Anemone ist eine wunderschöne Gartenpflanze. Zwar hat sie keine Rispen, bringt aber unermüdlich neue Blüten hervor, so dass sie zu Recht zu den dauerblühenden Stauden zählt. An jedem Stiel sitzen bis zu 15 Blüten. Es gibt unterschiedliche Sorten, mit einfachen gefüllten und halbgefüllten Blüten. Die Farbpalette reicht von Weiß über Rosa zu Purpurrot. Ich liebe die zartrosa Anemonen. Ihr wunderschöner Anblick und das sanfte Wiege der Blüten im Wind tröstet mich etwas darüber hinweg, dass das Ende des Sommers da ist.

  • Fetthenne Sedum Die Fetthenne hat zahlreiche, in Trugdolden schirmförmig angeordnete, sternförmige kleine Blüten, die im Herbst zu blühen beginnen. Doch schon vor der Blüte sind sie äußerst dekorativ. Denn oft sind schon die Knospen auffällig gefärbt und ein Hingucker im Beet. Auch nach der Blüte sind die Dolden sehr schön anzuschauen und sollten den Winter über stehen bleiben. Die Blüten eignen sich auch sehr gut als Schnittblumen. In der Vase wachsen am Stängel Wurzeln, so dass sie anschließend gleich ins Beet gepflanzt werden können.

  • Ziersalbei Der Ziersalbei wird etwa 30 bis 50 cm hoch. Seine filigranen Blütenrispen leuchten je nach Sorte in lila, seltener auch im weiß, rosa oder in Rottönen.

Am besten pflanzst Du drei bis vier Stauden zusammen, dann wirken die Blüten noch besser. Der Ziersalbei blüht im Juni und Juli, einige Arten bis in den September. Schneidet man die verblühten Rispen ab, blüht der Salbei ein zweites Mal. Der Ziersalbei ist wie auch die Katzenminze eine beliebte Bienenweide.

  • Stockrose Stockrosen oder auch Stockmalven sind ein Muss für jeden Bauerngarten. Sie stehen gern an einem sonnigen Platz, geschützt vor Hauswänden oder Zäunen. Die Farben der Blüten reichen von cremeweiß über malvenfarben bis hin zu dunkelviolett. Die Staude ist zweijährig, samt sich aber von alleine aus, wenn man die Samenstände nicht entfernt.

  • Spornblume Tolle Staude mit auffallend leuchtend roten Blüten, die in Trugdolden sitzen. Die bis zu 80 cm hohe Spornblume blüht von Ende Mai bis Juli. Sie bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte.

  • Goldrute Goldruten (Solidago) oder auch Goldrauten werden, je nach Sorte, bis zu 100 cm hoch und passen besonders gut in wilde Naturgärten. Sie ist eine sehr anspruchslose Pflanze, liebt allerdings sonnige Standorte. Dann kann sie von Mai bis Oktober ihre Blütenpracht zeigen. Goldruten vermehren sich meist über Rhizome und können daher leicht zur Plage werden. Daher solltest Du Dich für eine Züchtung entscheiden, die in Horsten wächst, wie zum Beispiel die Goldbandrute. Sinnvoll ist es auch, die verblühten Blüten abzuschneiden, damit sich die Pflanze nicht durch Samen vermehren kann.

Wenn Du beim Anlegen Deines Beetes diese Pflanzen verwendest, kannst Du Dich sicher den ganzen Sommer über an Blüten erfreuen!

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Diese Gartenideen wurden verfasst von der Redaktion freudengarten.


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