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Pflanzen für einen pflegeleichten Garten

Eine Auswahl an 10 pflegeleichten Pflanzen, die wenig Arbeit machen und den Sommer über blühen, für alle, die genügend Zeit zum Träumen Liegestuhl haben möchten. Mit Tipps zu Standort und Pflege.

Schön blühende Beete mit Blumen im Garten sind auch für faule Gärtner möglich. Wenn Du Deinen Garten auch vor allem vom Liegestuhl aus genießen möchtest, empfehle ich Dir diese pflegeleichten Gartenstauden.

Wann sind Pflanzen pflegeleicht?

Wenn Du zu den so genannten intelligenten Faulen unter den Gärtnern zählst, solltest Du Pflanzen in Deinem Garten haben, die wenig anfällig für Krankheiten sind, deren Blüten nicht leicht umknicken, geringe Ansprüche an den Boden haben und die nicht selbst nicht zum Wuchern neigen. Und natürlich sind pflegeleichte Stauden winterharte Pflanzen, damit Du im nächsten Frühjahr nicht wieder neu anpflanzen musst. Denn dann sparst Du Dir Arbeit beim Bekämpfen von Krankheiten, beim Anbinden von Blüten, bei der Bodenvorbereitung und beim Jäten. Hier sind ein paar Vorschläge für Pflanzen, die nahezu ohne Pflege im Garten wachsen. Natürlich gibt es noch mehr, aber diese finde ich nicht nur pflegeleicht, sondern auch besonders schön.

1. Tränendes Herz (Lamprocapnos spectabilis)

Das Tränende Herz ist perfekt, um im Frühling Lücken im Beet mit farbigen Blüten zu schließen. Seinen Namen hat das Tränende Herz von den herzförmigen Blüten, von denen eine Träne heruntertropfen zu scheint. Die pflegeleichte Staude benötigt Standort im lichten Schatten, gerne am Gehölzrand oder zwischen anderen Stauden. Da die Staude im Herbst ihre Blätter abwirft, ist es nicht nötig, die Staude zurückzuschneiden. Um die Pflanze zu vermehren, ist es am besten, die Staude nach einigen Jahren zu teilen, um Ableger zu erhalten.

2. Funkien (Hostas)

Kaum eine andere Pflanze ist leichter im Garten zu haben als Funkien oder auch Herzblattlilien genannt. Sie müssen nicht geschnitten werden und selbst Unkraut kann den immergrünen Pflanzen nichts anhaben. Funkien gibt es in vielen Größen und Schattierungen in Grün, so dass es für jeden Garten und Geschmack eine passende Sorte gibt. Funkien wachsen an schattigen bis halbschattigen Standorten auf einem feuchten und humosen Boden am besten. Auch wenn Funkien vor allem wegen ihrer Blätter beliebt sind, so sind auch die weißen oder lila hängenden Glockenblüten, die bei den meisten Sorten im Juni und Juli erscheinen, sehr schön anzusehen.

3. Taglilien (Hemerocallis)

Taglilien scheinen überall zu wachsen, egal, ob im Schatten oder in der Sonne und sind mit normaler Gartenerde zufrieden. Wie der Name schon verrät, blüht jede Blüte nur einen Tag – dafür erscheinen an jeder erwachsenen Pflanze jeden Tag sehr viele Blüten. Die Blütedauer einer Pflanze liegt bei etwa vier Wochen und bei geschickter Kombination von verschiedenen Sorten kannst Du Taglilien-Blüten von Juni bis September in Deinem Garten genießen. Das Laub der Taglilien ist so dicht, dass unter ihm kein Unkraut wächst.

4. Schwertlilien (Iris)

Die Farbpalette der Iris ist riesig: die Staude scheint keine Farbe auszulassen. Iris blühen, je nach Sorte, von Frühling bis Frühsommer. Trotz ihrer eleganten Blüten sind die Stauden sehr pflegeleicht. Der Boden sollte allerdings gut durchlüftet sein und nicht austrocknen.

5. Salbei (Salvia)

Salbei ist vor allem als Kraut bekannt. Dabei wird übersehen, dass Salbei wunderschön blüht, ein Magnet für Bienen ist und jedes Jahr zuverlässig austreibt. Dass seine Blätter noch dazu für Tees und als Küchenkraut sehr gut geeignet sind, macht ihn noch attraktiver. Salbei wünscht sich einen sonnigen Standort.

6. Storchschnabel (Geranium)

Der Storchschnabel ist eine ideale Staude für schattige Standorte, sowohl in Beeten als auch unter Gehölzen. Die dichten Blätter verhindern das Entstehen von Unkraut, die hübschen lila Blüten sind von Mai bis Juni eine Augenweide.

7. Frauenmantel (Alchemilla)

Der niedrig wachsende Frauenmantel ist für mich eine ideale Staude für den Beetrand an halbschattigen Standorten. Sie wächst so dicht, dass sie Unkraut keine Chance gibt und hat entzückende kleine hellgelbe Blüten. Einziger Nachteil ist, dass sie sich stark über Samen verbreitet. Wenn sie also zu zahlreich wird, muss man sich die Mühe machen und die verwelkten Blüten abschneiden.

8. Lavendel (Lavendula)

Lavendel braucht eigentlich nicht mehr als einen sonnigen Standort, um zu schönen Stauden heranzuwachsen. Lavendel verträgt auch Trockenheit im Sommer. Einzige Pflegemaßnahme ist der Rückschnitt im Frühjahr, um ein Verholzen zu vermeiden. Hier lest Ihr, wie Ihr Lavendel richtig schneidet.

9. Kugeldistel (Echinops)

Den Namen hat die Staude von ihren kugeligen Blüten. Die Staude wächst an sonnigen Standorten und verträgt problemlos Trockenheit. Die verblühten Blüten sehen auch im Winter sehr schön aus und müssen daher nicht einmal im Herbst zurückgeschnitten werden. Einziger Nachteil ist, dass aus den Samen viele kleine Stauden wachsen. Wer also nicht an Distel-Nachwuchs interessiert ist, muss die Samen abschneiden. Noch mehr zur Kugeldistel könnt Ihr hier nachlesen.

10. Fetthenne (Sedum)

Diese Staude ist eine Sonnenanbeterin. Neben einem sonnigen Standort verlangt sie keine Pflege. Ihre dicken Blätter speichern Wasser, so dass sie mit Trockenheit gut zurechtkommt. Die Blüten sind eine Bienenweide und sehen auch getrocknet im Winter sehr schön aus. Hier gibt es noch mehr Informationen zur Fetthenne.


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