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Lampionblumen im Pflanzkübel

Lampionblumen verzaubern im Herbst mit ihren orangefarbenen Fruchthüllen jedes Beet. Jetzt lesen, warum es sinnvoll ist, die winterharte Physalis im Pflanzkübel zu kultivieren sowie Tipps zum Pflegen und Düngen.

Die orangefarbenen, leuchtenden Fruchthüllen der Lampionblumen schmücken den Garten im Herbst bis in den Winter. Denn selbst wenn die Fruchthüllen verwittert sind, geben sie durch die erhaltenen Blattadern den Blick auf die orangefarbenen Früchte frei.

Allgemeines

Die Lampionblume (Physalis alkekengi), auch Wilde Blasenkirsche genannt, ist eine bei uns einheimische Staude, die vollkommen winterhart ist. Sie ist ziemlich anspruchslos und wächst an halbschattigen Standorten. Im Herbst reihen sich an den bis zu einem Meter hohen Stängel Lampion an Lampion und bringen noch einmal richtig Farbe ins Beet. Lampionblumen sind zudem anspruchslose Pflanzen, die schnell wachsen – und sich schnell verbreiten.

Lampionblumen verbreiten sich schnell

Dass Lampionblumen so anspruchslos sind, hat auch seine Nachteile. Denn die Pflanzen fühlen sich in fast allen Gärten wohl und verbreiten sich schnell. Manche Gartenbesitzer würden auch sagen, dass sich Lampionblumen hemmungslos verbreiten und andere Gartenpflanzen verdrängen. Dieser Eindruck ist nicht ganz falsch, denn Lampionblumen schicken ihre Rhizome dorthin, wo sie die besten Standortbedingungen finden. Dies kannst du nur verhindern, wenn du Lampionblumen in eine Wurzelsperre pflanzst. Eine viel einfachere Alternative ist das Pflanzen der Lampionblumen in einen Pflanzkübel.

Vorteile von Lampionblumen im Pflanzkübel

Lampionblumen im Pflanzkübel müssen dort bleiben, wo du ihnen ihren Platz zugewiesen hast. Ausbruchsversuche durch Abflusslöcher kannst du rechtzeitig feststellen und unterbinden. Ein weiterer Vorteil von Lampionblumen im Pflanzkübel ist, dass du sie im Frühjahr und Sommer, wenn die Pflanzen eher langweilig aussehen, einen Platz weiter hinten im Garten anbieten kannst. Im lichten Schatten unter Büschen oder Bäumen fühlen sich die Pflanzen wohl. Im Herbst, wenn die Stauden ihre Lampions angesteckt haben, dürfen die Pflanzen auf die Terrasse.

Lampionblumen im Kübel richtig pflegen

Lampionblumen im Kübel müssen etwas mehr gepflegt werden als wenn sie im Beet wachsen. Vor allem musst du Lampionblumen im Pflanzkübel ausreichend gießen. Denn Lampionblumen vertragen keine Trockenheit und wachsen dann nur kümmerlich. Die Pflanzen im Topf daher immer so gießen, dass die Erde nicht vollkommen austrocknet. Dünger braucht die Pflanze nicht oder nur in kleinen Mengen, da dadurch vor allem das Blattwachstum angeregt wird und die Stauden weniger blühen. Wenn du düngen möchtest, verwende am besten Rhododendron-Dünger. Im Herbst musst du den Topf vor dem Durchfrieren schützen und mit isolierenden Materialien, wie zum Beispiel einer Jute- oder Kokosmatte umwickeln. Eine andere Möglichkeit ist es, den Topf über den Winter in die Erde einzugraben.

Blütenstängel für Dekoration im Haus schneiden

Wenn du Blütenstängel schneiden möchtest, um die Wohnung schön herbstlich zu dekorieren, solltest du das zwischen Ende August und Anfang September tun, wenn die Lampions noch besonders schön leuchten. Aus den Lampions kannst du Kränze binden oder für Trockenblumensträuße verwenden. Mit Goldlack eingesprüht sind sie eine schöne Weihnachtsdekoration.

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