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Papaya pflanzen und pflegen

Die Papaya ist ein schnell wachsender Baum, der in unseren Breiten vor allem als dekorative Kübelpflanze oder Zimmerpflanze kultiviert wird. Hier Tipps zum Pflegen, Pflanzen, Gießen, Vemrehren und Überwintern slen.

Fakten zur Papaya

Papayas (Carica papaya), auch tropischer Melonenbaum genannt, sind ursprünglich in den Tropen Südamerikas beheimatet, finden sich aber heute in allen tropischen und subtropischen Gebieten auf der Welt. Papayas sind schnell wachsende Pflanzen mit kurzer Lebensdauer. In tropischen Gebieten können die Pflanzen bis zu 10 Meter hoch werden und ihr Stamm einen Durchmesser von fast einem Meter erreichen. Papayas bilden einen Stamm, an dem sich in der Regel keine Äste bilden, sondern die Blätter direkt wachsen. Da das Innere des Stamms nicht verholzt, zählen Melonenbäume genau genommen nicht zu den Bäumen. Die Blätter sind sehr groß, ledrig und erinnern in ihrer Form etwas an die von Feigen. Sie welken schnell und fallen ab, so dass eine Papaya nur oben am Stamm eine Krone aus Blättern trägt. Nur wenn die Spitze einer Papaya gekürzt wird, bilden sich Seitenäste.

Von den Papayas gibt es männliche, weibliche und bisexuelle Exemplare, wobei nur die beiden letzteren Früchte bilden. Die Früchte gehören botanisch gesehen zu den Beeren und wachsen direkt am Stamm, direkt unterhalb der Blätter. Die Früchte unterscheiden sich je nach Sorte. Die hawaiianische Papaya bleibt eher klein und ist eher rind. Die mexikanische Papaya bringt sehr große, bis zu 5 Kilogramm schwere, längliche Früchte hervor. Das Fruchtfleisch ist gelb bis orangefarben.

Papayas sind fester Bestandteil von Gärten in den Tropen. Da die Pflanzen schnell wachsen, können bereits nach etwa 10 Monaten nach der Aussaat die ersten Früchte geerntet werden.

Papaya pflanzen

Da der Melonenbaum bei uns nicht winterhart ist, wird sie ausschließlich als Kübelpflanze kultiviert. Wähle den Pflanztopf für die Papaya nicht zu klein, da die Pflanzen sehr empfindliche Wurzeln haben, die beim Umtopfen leicht verletzt werden. Der Pflanzkübel muss über ein Abflussloch verfügen. Eine Schicht aus Blähton oder kleinen Kieselsteinen unten im Topf als Drainage ist empfehlenswert, da die Pflanzen empfindlich auf Staunässe reagieren und die Wurzeln schnell zu faulen beginnen. Als Substrat eignet sich Kübelpflanzenerde oder mit Kompost gemischte Gartenerde. Wichtig ist, dass das Substrat durchlässig ist.

Papaya Standort

Sonne, Sonne, Sonne: das ist, was sich die Papaya Pflanzen an ihrem Standort wünschen. Im Sommer ist ein geschützter Platz vor einer Hauswand ideal, da die Pflanzen es auch gern so warm wie möglich haben. Auch im Winter müssen die Pflanzen so hell wie möglich stehen.

Papayas richtig gießen

Papayas brauchen wenig Wasser, auch wenn sie über ihre großen Blätter viel Wasser verdunsten. Allerdings sind sie auch bei Staunässe sehr empfindlich und ihre Wurzeln beginnen schnell zu faulen, vor allem wenn die Temperaturen niedriger sind. Beim Gießen ist also etwas Fingerspitzengefühl angesagt. Prüfe immer erst mit dem Finger, ob die oberste Erdschicht bereits trocken ist, bevor du die Pflanzen gießt und achte auf eine gute Drainage im Pflanztopf. Im Winter darf die Papaya nur wenig gegossen werden.

Papayas düngen

Papayas brauchen viel Nährstoffe. Dünge daher in den Sommermonaten regelmäßig alle zwei Wochen mit einem organischen Flüssigdünger. In ihrem ersten Jahr solltest du nur ein Viertel der angegebenen Düngermenge verwenden.

Papaya vermehren

Papayas kann man leicht über Samen vermehren. Am einfachsten gewinnt man das Saatgut aus reifen Pflanzen. Die gereinigten Samen werden in nährstoffreiche Erde gesteckt. Nach etwa zwei Wochen beginnen die Samen zu keimen. Hier eine genaue Anleitung zum Ziehen von Papaya aus Samen.

Papaya überwintern

Die wärmeliebenden Pflanzen sollten bereits im September ins Haus geholt werden, da sie bereits bei Temperaturen unter 10 Grad leiden.

Der Melonenbaum muss den Winter an einem hellen, warmen Platz verbringen. Ideal ist ein beheizter Wintergarten oder ein beheiztes Gewächshaus. Am wohlsten fühlen sich die Pflanzen bei Temperaturen um die 20 Grad; es sollte aber nicht kälter als etwa 15 Grad sein. Im Winter muss wenig gegossen werden, der Wurzelballen sollte ziemlich trocken gehalten werden. Während der Wintermonate sollten die Pflanzen auf keinen Fall gedüngt werden. Wenn die Papaya fast alle Blätter verliert, ist dies kein Grund zur Sorge. Im Frühjahr treibt die Pflanze neu aus.

Papayas in der Küche

Die Papya enthält keine Fruchtsäuren. Wer die Papaya daher zu wenig erfrischend findet, kann Zitronensaft über sie träufeln. Papayas kann man nicht nur reif, sondern auch roh verzehren. In asiatischen Ländern wird aus ihnen sehr gern Papaya-Salat zubereitet. Auch die Kerne sind essbar. Sie schmecken scharf und sollen verdauungsfördernd wirken.

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Diese Gartenideen wurden verfasst von der Redaktion freudengarten.


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