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Rosen nach der Blüte pflegen

Nach der ersten Blüte brauchen Rosen etwas Zuwendung, um wieder Kraft zu schöpfen. Wir geben Tipps zur richtigen Pflege von einmal und mehrmals blühenden Rosen.

Der Juni ist die Zeit der Rosenblüte. Nach der verschwenderischen Blütenpracht haben sich die Pflanzen etwas Hinwendung verdient. Um die Rosen richtig zu pflegen, musst du zwischen einmal und mehrmals blühenden (remontierenden) Rosen unterscheiden.

Einmal blühende Rosen

Wie der Name schon verrät, blühen diese Rosen nur einmal im Jahr. Die Blüte ist dafür üppiger und setzt früher ein als bei den mehrmals blühenden Rosen. Einmal blühende Rosen werden nach der Blüte nicht geschnitten. Die verblühten Knospen reifen zu dekorativen Hagebutten im Herbst heran. Nur ein vorsichtiger Rückschnitt, falls die Pflanzen etwas aus der Form geraten sind, ist jetzt erlaubt.

Mehrmals blühende Rosen

Bei mehrmals blühenden Rosen werden die verblühten Blüten bis zum nächsten voll ausgebildeten Blatt zurückgeschnitten. Der Vorteil dieses sanften Rückschnitts ist, dass die Nachblüten schneller wachsen. Schneidest du tiefer, treiben die Rosen noch einmal nach, blühen aber später.

Kletterrosen schneiden

Die Seitentriebe einmal blühender Kletterrosen schneidest du am besten gleich nach der Blüte bis auf zwei bis drei Augen zurück und entfernst alle dünnen, schwachen Triebe.

Hilfe Mehltau!

Rosen sind leider anfällig für Mehltau und Rosenrost. Hier bei den ersten Anzeichen dieser Krankheiten die befallenen Pflanzenteile großzügig herausschneiden und im Hausmüll entsorgen. Wichtig ist, dass die Äste locker stehen, so dass die Blätter nach einem Regenguss schnell abtrocknen können. Auf jeden Fall darfst du Rosen nicht so gießen, dass die Blätter nass werden. Damit die Rosen nicht an Mehltau erkranken, kannst du sie vorbeugend mit Schachtelhalmbrühe gießen.

Rosen nach der Blüte richtig gießen

Rosen entwickeln tiefe Pfahlwurzeln, so dass ältere Pflanzen sich recht gut mit Wasser versorgen können. Es ist daher ausreichend, wenn du Rosen während trockener Phasen im Sommer nur jede oder jede zweite Woche gießt. Dann sollten die Pflanzen aber richtig gut gewässert werden, so dass das Wasser in die tieferen Erdschichten gelangen kann. Am besten den Gartenschlauch nur ein ganz klein wenig aufdrehen und lange an den Rosen liegen lassen, so dass das Wasser langsam versickern kann. Achte darauf, dass die Rosen nicht zu trocken stehen, sonst wird der Neuaustrieb gehemmt.

Rosen düngen

Normalerweise sollte eine Düngung im Frühjahr für die Versorgung der Rosenstöcke ausreichend sein, vor allem wenn du Langzeitdünger, wie zum Beispiel Kompost, verwendet hast. Wenn die Blätter der Rosen sich aber hell verfärben, ist dies ein Anzeichen, dass die Pflanzen „hungern“. Dann kannst du im Juni einige Male die Pflanzen mit einem Flüssigdünger oder einem im Wasser aufgelösten Mineraldünger verwöhnen. Eine gute Variante ist auch das Gießen mit Brennnesseljauche. Die Verwendung von Dünger im Gießwasser hat den Vorteil, dass die Pflanzen den Dünger schnell aufnehmen können. Ab Juli musst du das Düngen einstellen. Denn neue Triebe würden bis zum Winter nicht mehr ausreifen und die Gefahr besteht, dass sie im Winter erfrieren.

Rosenkäfer entdeckt?

Der Käfer hat goldgrün schimmernde Blätter und findet sich nicht nur an Rosen sondern auch an Holunderpflanzen, Hartriegel und Weißdorn. In den Blüten von Rosen hält er sich oft stundenlang auf. Die Nahrung der Käfer besteht vor allem aus Nektar und Pollen, aber auch Blütenblätter und Staubgefäße stehen auf seinem Speiseplan. Da der Rosenkäfer eine wichtige Rolle bei der Bestäubung von Blüten und als Kompostbildner spielt, steht er unter Artenschutz und darf nicht getötet werden. Du kannst aber beruhigt sein. In der Regel halten sich die Fraßschäden des kleinen Käfers im Rahmen. Treten einmal zu viele Tiere an einer Pflanze auf, darfst du sie vorsichtig einsammeln und an einer anderen Stelle aussetzen.

Wildkräuter entfernen und Boden lockern

Rosen mögen es gern luftig und werden nicht gerne von konkurrierenden Pflanzen bedrängt. Halte daher den Boden um die Rosen unkrautfrei. Lockere den Boden beim Jäten etwas auf, denn Rosen lieben es auch im Wurzelbereich luftig. Um das Aufkommen von Wildkräutern zu erschweren, kannst du die Erde rund um die Rosenstöcke mit Rasenschnitt mulchen.

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Diese Gartenideen wurden verfasst von der Redaktion freudengarten.


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