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Forsythien – Tipps zum Schneiden und Pflegen

Habt Ihr auch eine Forsythie im Garten? Wie schön, denn dieser Strauch vertreibt mit seinen leuchtend gelben Blüten endgültig die graue Winterstimmung.

Mit seinen Blüten läutet der Zierstrauch aus der Familie der Ölgewächse ab März endgültig den Frühling ein, daher stammt wohl auch sein Spitzname Goldglöckchen. Doch auch nach der Blüte habt Ihr mit der Forsythie einen pflegeleichten Strauch im Garten.

Forsythien schneiden

Forsythien werden bis zu vier Meter hoch. Der Strauch lässt sich aber gut in Form schneiden, so dass er auch für kleine Gärten oder für Hecken gut geeignet ist. Wenn Du Dich allerdings jedes Jahr an der üppigen Blütenpracht erfreuen willst, solltest Du Deine Forsythie im Frühling nach der Blüte zurückschneiden. Das musst Du nicht jedes Jahr tun, alle drei bis vier Jahre genügt.

Die Blüten sitzen an dem Zierstrauch immer an den Vorjahrestrieben. Nach einigen Jahren werden die älteren Äste etwas blühfaul – und für Dich ist der Zeitpunkt gekommen, um zur Gartenschere zu greifen. Der beste Zeitpunkt zum Rückschnitt ist nach der Blüte, ist aber auch zu anderen Zeiten möglich.

Entferne die Äste, die nicht mehr blühen. Kürze stark verästelte Zweige und schneide Äste in der Mitte des Strauches bis auf die Basis zurück, damit alle Äste genügend Licht bekommen. Dann kannst Du Deine Forsythie natürlich noch etwas in Form bringen, indem Du überhängende Zweige oder sehr lange Zweige kürzt.

Wenn einzelne Forsythien in einer Hecke stehen oder Du gar eine Forsythienhecke hast, schneide sie erst im Juli zurück. Denn wie bei jedem Heckenschnitt musst Du darauf achten, dass Vögel ihre Brutpflege in der Hecke abgeschlossen haben.

Standort, Pflege und Boden

Die Forsythie ist tatsächlich robust und keineswegs zickig. Sie wächst nahezu an jedem Platz, an den Ihr sie in Eurem Garten setzt. Im tiefen Schatten wird sie allerdings lockerer wachsen, so dass sie dann als Sichtschutz nicht so gut geeignet ist. Ansprüche an den Boden hat sie nahezu keine. Nur allzu kalkhaltige Böden mag sie nicht und Staunässe ist ihr verhasst. Forsythien sind Flachwurzler und sollten daher bei Trockenperioden wie andere Gartenpflanzen gegossen werden. An sonnigen Standorten solltet Ihr mit einer Mulchschicht ihre Wurzeln vor dem Austrocknen schützen.

Forsythien pflanzen und vermehren

Forsythien kannst Du entweder im Herbst oder im Frühjahr nach den letzten Bodenfrösten pflanzen.

Es ist auch sehr leicht, Forsythien zu vermehren. Dazu musst Du ein etwa 20 Zentimeter langes Stück nach der Blüte abschneiden, entlauben und in einen Blumentopf mit Erde stecken. Wenn Du die Erde immer gut feucht hältst, werden sich bis zum Herbst Wurzeln gebildet haben und Du kannst den Steckling in die Erde setzen. Du kannst Forsythien auch durch Absenker vermehren, da an den Ästen leicht Wurzeln wachsen, wenn sie mit Erde in Kontakt kommen. Die neuen Triebe kannst Du dann leicht abteilen und neu pflanzen.

Falls Du eine Hecke planst: Du brauchst etwa zwei Steckling pro Meter Hecke.

Gartengestaltung mit der Forsythie

Pflanze unter Deine Forsythie am besten Frühlingsblumen in farblichem Kontrast, am besten in blau, wie zum Beispiel Blaustern (Silla siberice) oder Kleines Immergrün (Vinca Minora). Möchtest Du eine blühende Hecke, so bieten sich die Blutjohannisbeere (Risbes sanguineum) oder die Felsenbirne (Amelanchier lamarckii) an.

Ein großer Nachteil von Forsythien ist allerdings, dass sie von Insekten gemieden werden. Überlegt mal: Habt Ihr schon einmal eine Biene an diesem Strauch gesehen?

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Diese Gartenideen wurden verfasst von der Redaktion freudengarten.


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