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Hornveilchen

Die kleinen Blüten des Hornveilchens sind bezaubernd. Die winterharten Veilchen sind einer der ersten Blüher im Frühjahr. Wir geben Tipps zum Pflanzen, Pflegen und zur Aussaat.

Hornveilchen (Viola Cornuta) sehen aus wie kleine Stiefmütterchen (Viola Wittrockania). Ihren Namen haben sie von dem kleinen „Horn“ hinten an der Blüte erhalten. Das Schöne an den Hornveilchen ist, dass die meisten Sorten winterhart sind und zu blühen beginnen, sobald es wärmer wird. Die anspruchslosen Pflanzen blühen dann fast den ganzen Sommer über. Hornveilchen fühlen sich sowohl im Beet als auch im Pflanzkübel wohl.

Fakten über Hornveilchen

Hornveilchen aus der Familie der Veilchengewächse (Violaceae) werden im Volksmund auch gehörntes Veilchen oder Mini-Stiefmütterchen genannt. Sie erreichen eine Höhe von 15 bis 20 Zentimetern. Die immergrünen Pflanzen kommen ursprünglich aus den Pyrenäen in Spanien, wo sie in Felsspalten wachsen. Die meisten der kleinen Stiefmütterchen sind winterhart. Ein Winterschutz oder ein geschützter Standort ist dennoch in jedem Fall empfehlenswert.

Standort und Pflege

Hornveilchen lieben sonnige bis halbschattige Standorte. An den Boden stellen sie keine großen Ansprüche und sind mit normaler Gartenerde zufrieden. Allerdings verabscheuen sie Staunässe. Achte also auf gute Durchlässigkeit des Bodens.

Schneide nach der ersten Blüte die Pflanze um die Hälfte zurück und knipse regelmäßig verwelkte Blüten ab – so regst du sie dazu an, erneut Blüten zu bilden.

Hornveilchen Blütezeit

Die Blütezeit der Hornveilchen variiert je nach Sorte. Die meisten Sorten haben ihre Blütezeit von April bis Juni. Wenn du die Pflanzen danach um die Hälfete zurückschneidest, blühen die Hornveilchen im Herbst oft noch ein zweites Mal. Weiterer positiver Effekt des Rückschnitts ist, dass die Pflanzen buschiger wachsen.

Sind Hornveilchen winterhart?

Die meisten Hornveilchen sind winterhart und halten Temperaturen von bis zu -15 Grad aus. Bei großer Kälte legen die kleinen Pflanzen eine Art Winterschlaf ein. Während dieser Zeit hilft es den Hornveulchen, wenn sie mit etwas Reisig vor der Sonne geschützt werden. In sehr trockenen Wintern solltest du die kleinen Pflanzen an frostfreien Tagen gießen.

Plätze, an denen Hornveilchen gut zur Geltung kommen

Da Hornveilchen schon bald im Jahr zu blühen beginnen, sind sie für andere Frühjahrsblüher, wie Primeln, Krokussen, Narzissen (Narcissus pseudonarcissus) sehr gute Begleiter. Auch ein Teppich aus kleinen Hornveilchen sieht unter einer blühenden Felsenbirne wunderschön aus, wie auch unter anderen lichten Sträuchern in sonnigen Lagen.

Gut geeignet sind Hornveilchen als Beeteinfassung und an Gehölzrändern. Allerdings darf der Boden nicht zu stark verwurzelt sein, damit die Mini-Stiefmütterchen gut wachsen können..

Noch ein Tipp: Da die Pflanzen sehr klein sind, ist es wichtig, viele Hornveilchen zu pflanzen, um einen guten Effekt zu erzielen.

Hornveilchen vermehren

Du kannst Hornveilchen im Frühjahr oder Herbst durch Teilung vermehren. Die kleinen Stauden vermehren sich auch durch Aussaat. Wenn du es zulässt, dass sich aus den verwelkten Blüten Samen bilden, samen sich die Pflanzen von alleine aus und du kannst dich von neuen Stiefmütterchen im nächsten Frühjahr überraschen lassen. Du kannst aber auch Hornveilchen sehr leicht selbst aussäen.

Krankheiten und Schädlinge

Das robuste Hornveilchen ist ziemlich resistent gegen Krankheiten. Allerdings sind ihre zarten Blätter und Triebe bei Schnecken sehr beliebt.

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Diese Gartenideen wurden verfasst von der Redaktion freudengarten.


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