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Paprika aussäen – wann Paprika auf der Fensterbank vorziehen?

Paprika sind wärmeliebende Pflanzen. Sie müssen im Haus vorgezogen werden, damit ihre Früchte bis zum Herbst reifen. Wir verraten, wie du Paprika vorziehst, um starke Pflanzen zu haben und eine große Ernte einzufahren.

Paprika (Capsicum) lassen sich leicht aussäen. Allerdings musst du bereits im Februar oder März beginnen, Paprika auf der Fensterbank vorzuziehen, um im Herbst ernten zu können. Hier die Anleitung.

Paprika vorziehen

Damit Paprikas bis zum Ende des Herbst reif werden, musst du sie bereits ab Mitte Februar bis spätestens März im Haus vorziehen. Das geht ganz einfach:

  • Fülle kleine Pflanztöpfe mit Anzuchterde. Geeignet sind zum Beispiel Kokostöpfe, aber auch halbierte Klopapierrollen oder Eierkartons.

  • Besprühe die Erde mit Wasser, bis sie feucht ist.

  • Drücke mit dem Finger eine kleine Mulde in die Erde und gib ein bis drei Samenkörner in die Erde. Bedecke die Samen mit Erde, denn Paprikas sind Dunkelkeimer.

  • Bedecke die Pflanztöpfchen mit einer Plastikfolie oder stelle sie in ein Zimmergewächshaus. Das ist wichtig, denn nur dann haben die Samen eine gleichbleibende Luftfeuchtigkeit.

  • Stelle die Anzuchttöpfe an einen hellen und warmen Platz am Fenster. Die Temperatur sollte zwischen 22 und 24 Grad liegen.

  • Halte die Erde gleichmäßig feucht, bis die Samen keimen.

  • Nimm regelmäßig die Folie zum Lüften ab, damit sich kein Schimmel bildet.

  • Nach etwa 10 bis 14 Tagen keimen die Samen.

  • Reduziere die Temperatur, damit die Pflanzen nicht so schnell wachsen und vergeilen. Die Temperatur darf aber nicht unter 18 bis 17 Grad fallen.

  • Nach etwa vier Wochen, wenn jeder Keimling zwei Blattpaare hat, ist es Zeit, sie zu pikieren und jeden Keimling in einen eigenen Topf zu setzen. Verwende dafür gute Blumenerde. Jetzt ist es auch Zeit, die Pflanzen erstmals mit einem Flüssigdünger vorsichtig zu düngen.

  • Wenn die jungen Paprikapflanzen etwa 30 Zentimeter hoch sind, müssen sie mit einem Stab gestützt werden.

Tipp: Wenn du die Paprikasamen vor dem Säen über Nacht in Kamillentee oder Wasser einweichst, kannst du die Keimdauer etwas verkürzen.

Wann dürfen Paprikapflanzen ins Freiland

Um die jungen Paprikapflanzen abzuhärten, empfiehlt es sich, diese ab Mai tagsüber ins Freie zu stellen. Stelle sie an einen schattigen Platz, da die Pflanzen noch nicht an die Sonne gewöhnt sind und die Blätter daher schnell einen Sonnenbrand bekommen würden. Die Temperaturen sollten über 15 Grad liegen.

Erst ab Mitte bis Ende Mai dürfen die Paprikapflanzen ins Freiland umziehen. Wähle einen warmen, sonnigen und windgeschützten Standort. Das Substrat sollte humus- und nährstoffreich sowie locker sein. Der Abstand zwischen den Pflanzen sollte in der Reihe zwischen 40 und 50 Zentimeter liegen, und die Reihen 60 Zentimeter Abstand zueinander haben. Reichere den Boden vor dem Pflanzen mit Kompost oder Hornmehl an.

Bildnachweis:

Fotos von Annemarie Schaepman


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