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Auberginen einfrieren? So geht es richtig!

Auberginen lassen sich roh und gekocht einfrieren. Wir verraten, wie man Auberginen richtig einfriert und auftaut.

Wenn die Auberginen Ernte im Garten sehr gut war oder die frischen Auberginen am Markt zu lecker aussahen, kommt es vor, dass man mehr Auberginen hat als man verzehren kann. Vielleicht möchtest du dir aber auch einen Vorrat an Auberginen für die kalte Jahreszeit anlegen und Auberginen einfrieren. Doch kann man Auberginen einfrieren? Viele sind sich nicht sicher, ob das möglich ist, denn Auberginen enthalten viel Wasser. Hier noch mehr Tipps, wie du Gemüse einfrieren kannst. Mit diesen Tricks gelingt es.

Gekochte Auberginen einfrieren

Gekochte oder zu Mus verarbeitete Auberginen lassen sich problemlos einfrieren.

Du kannst Auberginen-Scheiben in Öl oder im Ofen ausbacken und diese einfrieren.

Eine andere Möglichkeit ist es, ganze Auberginen im Ofen zu garen. Lege dazu die Auberginen in den Backofen und steche die Haut an mehreren Stellen ein, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Je nach Größe der Aubergine dauert es eine halbe Stunde bis Stunde bei etwa 180 Grad, bis die Aubergine durch ist. Schabe das Fruchtfleisch aus und friere es ein. Aber auch fertig zubereitete Gerichte, wie zum Beispiel Mousaka, lassen sich problemlos einfrieren.

Das Gericht darf beim Einfrieren nicht mehr warm sein, sondern sollte Zimmertemperatur haben. Noch besser ist es, wenn das gekochte Gemüse vor dem Einfrieren im Kühlschrank steht und dort abkühlt.

Rohe Aubergine neinfrieren

Auberginen bestehen zu etwa 93 Prozent aus Wasser. Das bedeutet, dass sie durch das Einfrieren sehr matschig werden. Daher müssen rohe Auberginen vor dem Einfrieren blanchiert, das heißt für kurze Zeit in siedendes Wasser gegeben werden. Durch das Blanchieren werden Enzyme zerstört, die die Auberginen schneller verderben lassen. Dennoch verlieren eingefrorene Auberginen an Kontinenz und können aufgetaut für Mus, zum Pürieren oder für Schmorgerichte verwendet werden. Blanchierte und eingefrorene Auberginen sind bis zu einem Jahr haltbar.

Gehe so vor:

  • Schneide eine reife Aubergine in Scheiben oder Stücke. Schneide nur so viel Auberginen, wie du sofort blanchieren kannst. Die Auberginen verfärben sich nämlich schon nach kurzer Zeit braun, wenn sie geschnitten sind.

  • Entferne die Schale der Aubergine. Auberginenstücke schmecken leicht bitter, und die aufgetauten Auberginen lassen sich mit Schale schlechter verarbeiten.

  • Bringe das Wasser zum Kochen. Füge pro einen Liter den Saft einer halben Zitrone in das Wasser. So verhinderst du, dass sich die Auberginen braun färben.

  • Nimm die Auberginen nach etwa drei bis fünf Minuten aus dem Wasser und schrecke die Auberginen ab, indem du sie in eine mit kaltem Wasser und Eiswürfeln gefüllte Schüssel legst.

  • Nimm´ die Auberginen aus dem Wasser und lasse sie auf einem Küchentuch abtropfen.

  • Fülle die Auberginen in Gefrierdosen ab und lege sie in den Gefrierschrank. Vergiss´ nicht, auf der Dose Datum und Inhalt zu vermerken.

Das richtige Behältnis zum Einfrieren von Auberginen verwenden

Verwende Gefrierdosen oder Gefrierbeutel zum Einfrieren von Lebensmitteln. Gefrierdosen haben den Vorteil, dass du sie mehrmals verwenden kannst. Frischhaltefolien oder Beutel für das Pausenbrot sind nicht geeignet. Das Gemüse verliert Feuchtigkeit. Als Folge bilden sich bräunlich-weiße Punkte auf dem Gemüse, der so genannte Gefrierbrand. Das Gericht kann zwar noch verzehrt werden, verliert aber an Aroma und Geschmack.

Gefrorene Auberginen auftauen

Auberginen aus dem Tiefkühlfach werden ohne Auftauen entweder gekocht oder gebraten, je nachdem, wie du sie zubereiten möchtest.


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