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Die 12 schönsten Sommerblumen

Blumen für den Sommer: Diese Stauden blühen im Hochsommer.

Ist bei Dir im Juli der erste Blütenrausch im Garten vorbei? Denn die Blumen des Frühsommers sind nun verblüht. Doch keine Sorge, es gibt eine Vielzahl an Blumen, die im Hochsommer blühen.

Erste Blüte im Garten vorüber

Die Pfingstrosen hatten ihren Auftritt, die Rosen ebenso. Auch Fingerhut und Lupinen haben ihre Blütezeit hinter sich. An die Blüten des Mohns erinnern nur noch die Mohnkapseln und die verblühten Iris vertrocknen an den Stängeln. Die verblühte Katzenminze habe ich immerhin schon in der Hoffnung auf eine zweite Blüte geschnitten, und an das Farbenmeer des Ziersalbeis erinnern nur noch kleine Blüten am oberen Ende der Rispen. Also Flaute im Blumenbeet, mitten im Juli?

Nein, jetzt zur schönsten Jahreszeit sollte es schon prächtig blühen. Und es gibt genug Stauden, die zwischen Frühsommer und Herbst zur Hochform auflaufen. Hier einige Anregungen für ein Blütenmeer im Hochsommer.

Blumen für den Hochsommer

Argentinisches Eisenkraut (Verbena bonariensis)

Wie der Name es vermuten lässt, kommt das Argentinische Eisenkraut ursprünglich aus Südamerika. Die blau-violetten Blütendolden blühen von Juli bis Oktober. Die runden Blüten sitzen auf langen Stängeln und scheinen über dem Beet zu schweben. Das Argentinische Eisenkraut bevorzugt einen mäßig bewässerten Standort. Es ist nur bedingt winterhart und braucht einen Winterschutz aus Laub und Reisig. Aber auch wenn die Staude im Winter erfriert, bleibt sie im Garten erhalten, da sie sich aussät.

Sommerblühender Ehrenpreis (Veronica)

Eine sehr wichtige Gruppe der sommerblühenden Stauden ist der Ehrenpreis. Es gibt viele blau-, weiß oder auch rosa blühende Sorten in verschiedenen Höhen. Die Blütenkerzen stehen als hohe Ähren über dem Laub und sehen sehr attraktiv aus. Ehrenpreis möchte an einem sonnigen oder halbschattigen Standort stehen und bevorzugt einen durchlässigen, kalkhaltigen und mäßig trockenen Boden. Im Herbst solltet Ihr die Staude vollständig zurückschneiden und ihr mit einer dicken Schicht aus Blättern einen Winterschutz bieten.

Von Juli bis September blüht der Wiesen- oder Langblatt-Ehrenpreis (Veronica longifolia). Sehr bekannt ist die tiefblaue Sorte „Blauriesin“ und die weiß blühende Sorte „Schneeriesin. Wenn Dir Rosa sehr gut gefällt, kannst Du die Sorte „Pink Damask“ wählen.

Indianernessel (Monarda didyma)

Die Indianernessel ist eine bezaubernde, reich blühende Staude, die eine Höhe von bis zu 120 cm erreicht. Die Blüten der Indianernesseln erinnern an kleine Quirle, bei denen um die Mitte die Blüten in Etagen angeordnet sind.

Indianernesseln ziehen mit ihrem Duft, der an Pfefferminze erinnert, Schmetterlinge und Bienen an. Es gibt sehr viele verschiedene Sorten von Indianernesseln, die in rot und von rosa bis violett blühen. Indianernesseln wünschen sich einen frischen und durchlässigen Boden und einen vollsonnigen Standort. In den ersten Jahren benötigt die Staude einen Winterschutz und muss nach einem vollständigen Rückschnitt im Herbst mit einer dicken Mulchschicht geschützt werden.

Beispiele für Sorten sind: Die Sorte Monarda Fistulosa-Hybride 'Gardenview Red' blüht in einem kräftigen Rot. Die Monarda Fistulosa- Hybride 'Elsie's Lavender' hat zierliche Blüten und übereugt mit einem zarten violett, während die Indianernessel Monarda Fistulosa-Hybride 'Beauty of Cobham' mit zwei Farben, den dunkel-violetten Hüllblätter und darüber stehenden zartrosa Blüten, überrascht.

Kerzenknöterich (Bistorta amplexicailis)

Schöne Staude, mit scharlachroten Blüten von Juli bis Oktober. Je nach Sorte wächst der Kerzenknöterich von 60 cm bis 120 cm hoch. Die Blüten erinnern an kleine, schmale Kerzen und erzeugen durch die Menge der Blüten eine auffällige Wirkung. Der Kerzenknöterich stellt keine besonderen Ansprüche weder an Standort noch an Pflege, wächst aber an frischen bis feuchten Böden besonders gut. Schaut vor Gehölzen oder hinter Teichen besonders schön aus.

Phlox - Gartenphlox (Phlox paniculata)

Von den vielen Phlox-Sorten ist der hohe Stauden- oder Gartenphlox der, der ab Anfang Juli zu blühen beginnt. Ich kann mir den Sommer ohne die leichtenden Blüten in Rot, Weiß, Pink, Purpur und Blau oder in mehreren Farben blühend gar nicht vorstellen. Phlox liebt vollsonnige bis halbschattige Standorte. Er ist unkompliziert, mag aber allzu trockene Böden nicht leiden und bevorzugt daher einen tiefgründigen, nährstoffreichen Lehmboden, der ihn ausreichende Bodenfeuchte garantiert.

Prachtscharte (Liatris spicata)

Die Prachtscharte hat lange violette oder weiße Blüten, die an Ähren erinnern. Neben den langen Blüten ist auch ihr hoher Wuchs bis 80 cm auffällig. Für mich ist ihr größter Vorteil aber, dass sie Bienen und Schmetterlinge anzieht. Auch nach der Blüte sieht sie wegen ihres grasähnlichen Laubs sehr attraktiv aus. Die Prachtscharte ist eine pflegeleichte und anspruchslose Staude.

Sonnenauge (Heliopsis)

Das Sonnenauge ist ein anspruchsloser Dauerblüher im Garten, der eine

Höhe zwischen 60 cm und 180 cm erreicht. Seine Blütezeit beginnt im

Juli und reicht bis zu den ersten Frösten im Herbst. Das Sonnenauge

benötigt einen nährstoff- und humusreichen Boden und regelmäßige

Feuchtigkeit bei einem vollsonnigen Standort.

Sonnenbraut (Hellenium)

Von der Sonnenbraut gibt es ebenfalls viele Sorten. Die Sorten, die im

Hochsommer blühen, entfachen ein Feuerwerk an Farben von Zitronengelb

bis orangegelb, von braun-gelb hin zu leuchtendem Rot. Die Sorte

„Kanaria“ blüht hellgelb, „Rauchtopas“ in gelb-braun. Die leuchtende

Blüten der Sorte „Indianersommer“ leuchten sehr stark und haben daher

eine sehr gute Fernwirkung.

Sonnenhut (Echinacea)

Der Sonnenhut (Echinacea) teilt sich seinen Trivialnamen mit den

Rudbeckien. Anders als die Rudbeckien blüht Echinacea in vielen

Farben, von Pink Rosa, Purpur, Orange, Gelb, oder Cremeweiß. Die Mitte

ist sehr stachelig und erinnert an einen Igel. Daher kommt auch der

botanische Name „echinacea, nämlich von dem griechischen Wort echinos,

«Igel». Echinacea ist auch als Heilpflanze wegen seiner entzündungs-hemmenden Inhaltsstoffe bekannt.

Der Sonnenhut ist sehr robust und verträgt große Hitze und Kälte. Er benötigt einen sonnigen Standort mit frischem, nährstoffreichen Boden. Nach etwa sieben Jahren wird der Sonnenhut etwas blühfaul. Dann solltest Du ihn ausgraben und an einen neuen Standort versetzen. Eine klassische Sorte ist die Echinacea purpurea. Echinacea purperea „Alba“ blüht ab Juli sehr lange in Weiß. Die Sorte „Hot Summer“ wird, je länger sie blüht, immer dunkler. Der Purpus-Sonnenhut „Augustkönig“ zählt zu den bekanntesten und beliebtesten Sorten.

Sonnenhut (Rudbeckia)

Die Blütezeit der goldgelb blühenden Rudbeckien – den Namen „Sonnenhut“ teilen sie sich übrigens mit der Echinacea-Staude - ist von Juni bis September. Sie haben gelbe Blütenblätter, die sich um eine violette oder schwarze Mitte aus Spreublattspitzen gruppieren. Rudbeckien werden bis zu 70 cm hoch und sind sehr pflegeleicht. Sie benötigen einen sonnigen bis halbschattigen Standort bei frischen und feuchten Böden. Daher bei langanhaltender Trockenheit bitte wässern! Der Sonnenhut ist eine beliebte Insektenweide. Im Herbst bitte nicht schneiden, da die Fruchtstände den Vögeln als Nahrung dient.

Taglilien (Hemerocallis)

Taglilien blühen, je nach Sorte, stern- oder trompetenförmig, rund, gefüllt oder gar spinnenförmig. Auch beim Farbspektrum sind Taglilien kaum Grenzen gesetzt. Sie blühen in fast Weiß, Orange, Gelb, Rosa und Lila sowie in fast allen Zwischentönen. Wie der Name schon sagt, blühen Taglilien nur einen Tag. Am nächsten Tag entsteht dann eine neue Blüte.

Taglilien sind sehr pflegeleicht und, wenn sich erst einmal kräftige Horste gebildet haben, wächst unter ihnen auch kein Unkraut mehr. Auchan den Boden stellen sie keine großen Ansprüche, gedeihen aberbesonders gut bei einem mäßig nährstoffreichen, lockeren und gutdurchlässigen Boden. Sie mögen einen sonnigen Standort, akzeptieren aber noch halbschattige Lagen.

Wiesenknopf (Sanguisorba)

Die tiefroten oder violetten Blütenähren des Wiesenknopfs, die in

kleinen Bällchen enden und an ihren dünnen Stängeln wie über dem Beet

schweben, sehen einfach zauberhaft aus. Die Sorte Rosa Wiesenknopf

(Sanguisorba officinalis 'Pink Tanna') blüht von Juli bis August und

ist daher bestens geeignet, den Hochsommer zu verschönern.

Wiesenknöpfe wünschen sich einen sonnigen bis halbschattigen Standort, der nicht zu feucht sein sollte. Ansonsten stellt diese Staude keine hohen Ansprüche und ist sehr pflegeleicht.

Tipp:

Hast Du jetzt Lust auf neue Pflanzen im Garten bekommen?Kein Problem, Du kannst jetzt noch nachpflanzen, wenn Du Containerpflanzen kaufst. Allerdings solltest Du nicht bei großer Hitze und Sonne pflanzen.

Diese Gartenideen wurde verfasst von der Redaktion freudengarten.


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Fotos:

Wiesenknopf, Taglilie, Sonnenbraut, Prachtscharte, Indianernessel, Eisenkraut: Pixabay


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