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Christrosen vermehren

Christrosen (Helleborus) lassen sich nicht gut durch Stecklinge vermehren. Daher verspricht das Vermehren durch Aussaat am meisten Erfolg. Vor allem bei farbigen Blüten kann es zu interessanten Ergebnissen kommen.

Samen der Christrosen ernten

Christrosen bilden nach der Blüte Samen. Die Blüten sehen dann immer noch sehr dekorativ aus. Die Kelchblätter werden erst grün und nehmen später eine rötliche Farbe an. Diese wechselnden Farben kannst du noch genießen, denn der Zeitpunkt zur Ernte der Samen ist noch entfernt. Erst wenn die Samenstände vertrocknet sind, öffnen sich die Samenkapseln und die Samen fallen heraus.

Wenn du sicher gehen willst, kannst du über die trockenen Blüten Teebeutel stülpen. Wenn sich die Samenkapseln öffnen, fallen die Samen in den Teebeutel und gehen nicht verloren.

Samen der Christrosen aussäen

Die Samen sind nicht sehr lange haltbar. Daher sollten die Samen möglichst schnell nach der Ernte gesät werden. Bei getrockneten Samen setzt eine so genannte Keimruhe ein. Das bedeutet, dass die Samen ein Jahr später zu keimen beginnen und weniger als 30 Prozent der Samen aufgehen.

Christrosen aussäen

  • Samen in Töpfe oder Aussaatschalen legen
  • Nicht mit Erde bedecken, da Christrosen zu den Lichtkeimern zählen
  • Die Töpfe bzw. Saatschale in eine geschützte Ecke stellen
  • Wenn du Glück hast, wachsen die ersten Keimlinge bereits im Frühjahr
  • Ansonsten die Töpfe stehen lassen und den Sommer über die Erde feucht halten
  • Im November oder Dezember keimen dann die meisten Samen
  • Im Sommer die Pflänzchen noch in den Töpfen lassen und im Herbst dann an ihren Platz im Garten setzen

Zeitpunkt zum Ernten der Samen verpasst?

Wenn du zum Sammeln von Samen zu spät dran bist, dann hoffe darauf auf das selbstständige Vermehren deiner Christrose. Oft wachsen unter den Blättern der Christrosen Keimlinge. Daher beim Unkraut-Jäten immer gut aufpassen!

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Diese Gartenideen wurden verfasst von der Redaktion freudengarten.


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