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Schnittblumen in den Garten pflanzen

Die acht schönsten Schnittblumen für deinen Garten, damit du Blumen nicht nur im Garten, sondern auch bei dir in der Wohnung genießen kannst.

Hier stelle ich dir einige der schönsten Blumen vor, die nicht nur im Garten, sondern auch in der Vase toll aussehen.

Bartnelken (Dianthus barbatus)

Bartnelken sollten in keinem romantischen Bauerngarten fehlen. Es gibt sie in vielen Blütenfarben und Sorten. Bartnelken blühen reichlich und ausdauernd, je nach Sorte in Rosa, Scharlachrot, Weiß oder Lachsrot. In der Mitte der Blüte haben sie meist einen Farbklecks in einer anderen, kontrastierenden Farbe. Bartnelken erreichen, je nach Sorte, Höhen zwischen 15 und 60 Zentimetern. Für Blumensträuße sind die längeren Bartnelken besser geeignet,

so dass du diese in deinem Garten ansäen oder anpflanzen solltest. Die meisten Bartnelken sind zweijährige Stauden, die sich selbst aussäen, wenn du die Blütenstände an der Pflanze lässt. Bartnelken lieben einen vollsonnigen Standort und einen humosen, durchlässigen Boden.

Dahlien (Dahlia)

Von Juli bis zu den ersten Frösten verwöhnen uns Dahlien mit ihren wunderbaren, großen Blüten. Dahlien sind zwar nicht sehr pflegeintensiv, benötigen aber viel Nährstoffe, Wasser und einen sonnigen Standort, um so richtig prächtig zu gedeihen. Da ihre Blütenköpfe sehr schwer werden, brauchen sie auch eine Stütze, um nicht umzuknicken. Dahlien sind nicht winterhart. Daher müssen ihre Knollen im Herbst ausgegraben und an einem trockenen, kühlen Ort überwintert werden.

Dahlien werden von 30 bis 100 Zentimeter hoch. Kaum eine andere Pflanze überrascht mit einer solchen Vielzahl an Farben und Formen. Je nach Sorte blühen Dahlien in Weiß, Gelb, Orange, Rosa und Rot. Es gibt Sorten mit mehrfarbigen Blüten und Farbverläufen in den Blütenblättern. Wenn du Dahlien für die Vase schneidest, solltest du alle Knospen, die noch nicht aufgegangen sind, entfernen.

Gladiolen (Gladiolus)

Gladiolen sind die Riesen unter den Schnittblumen aus dem Garten. Die langen Stängel, an denen die Blüten sitzen, werden bis zu einem Meter hoch. In der Vase halten Gladiolen länger, wenn du diesen Trick anwendest: Entferne die oberste Blüte, da sie den anderen Blüten viel Kraft kostet. Die anderen Blüten entwickeln sich dann gleichmäßiger.

Gladiolen sind wahre Sonnenanbeter, die einen nährstoffreichen Boden benötigen, um sich gut zu entwickeln. Da die Knollen keinen Frost vertragen, kannst du sie erst ab Mitte Mai in den Garten pflanzen. Die beste Wirkung erzielst du, wenn du mehrere Knollen im Abstand von etwa 15 Zentimetern pflanzst.

Jungfer im Grünen (Nigella damascena)

Die Jungfer im Grünen ist eine einjährige Pflanze, die sich jedes Jahr neu aussät. Als Sommerblume im Beet ist sie sehr pflegeleicht und robust. Schmetterlinge lieben sie, während Schnecken in großem Bogen um sie herumkriechen.

Die Jungfer im Grünen blüht von Juni bis September meist in Blau, aber auch in den Farben Weiß, Gelb, Rosa und in zartem Violett. Die Blüte besteht aus einem flachen Blütenkranz mit langen Staubgefäßen. Sie hat sehr filigranes Laub, so dass die Stängel mit den Blüten sehr leicht aussehen. Je nach Sorte wird die Jungfer im Grünen zwischen 20 und 70 Zentimeter hoch.

Löwenmäulchen (Antirrhinum majus)

Die einjährigen Löwenmäulchen werden zwischen 20 und 100 Zentimeter hoch und blühen von Juni bis September. Viele

Einzelblüten stehen an den langen Stängeln zusammen und bilden gemeinsam eine lange Blütenrispe. Besonders beliebt sind die Sorten der Löwenmäulchen, die in Pastellfarben blühen. Es gibt sie aber auch in Gelb, Weiß oder Orange.

Löwenmäulchen sind fleißige Blüher. Daher kannst du von diesen Blumen auch einige Stängel abschneiden, ohne Löcher im Blumenbeet zu hinterlassen. Darüber hinaus haben sie lange Stängel, sind als Schnittblumen sehr gut haltbar und haben zudem noch einen leichten, angenehmen Zitrusduft.

Strohblumen (Helichrysum) 

Diese altmodischen Blumen erleben dank neuerer Züchtungen eine Renaissance. Zugleich lassen sie mich an die Blumensträuße denken, die früher auf dem Markt von alten Bäuerinnen angeboten wurden – eine schöne Erinnerung. Strohblumen erreichen eine Höhe von etwa 60 Zentimetern und blühen von Juli bis September in den Farben Weiß, Gelb, Rosa, Rot oder Orange. Als Schnittblumen haben sie den Vorteil, dass du sie auch ohne Wasser in die Vase stellen

kannst.

Im Garten brauchen Strohblumen einen sonnigen Standort und nährstoffreichen Boden. Es gibt ein- und mehrjährige Strohblumen. Mehrjährige Strohblumen sind allerdings nicht winterhart, so dass du sie im Herbst in einen Kübel pflanzen und diesen an einem frostfreien Platz überwintern musst.

Wicken (Vicia)

Wicken sehen einfach bezaubernd aus, egal, ob sie sich am Zaun hochwinden oder in der Vase stehen. Die Blumen in den hübschen Rosatönen sind zwar nicht besonders lange haltbar. Als Schnittblume sind sie aber vor allem deswegen geeignet, da sie um so mehr Blüten bilden je mehr sie geschnitten werden. Da kannst du dir oft ein Sträußchen ohne schlechtes Gewissen gönnen.

Es gibt einjährige und mehrjährige Staudenwicken, wobei nur die einjährigen angenehm duften. Wicken brauchen immer eine Hilfe, an denen sie sich hochwinden können. Ideal ist da der Gartenzaun, den du verstecken willst, so lange er in der Sonne oder im Halbschatten ist und sich unter ihm ein nährstoffhaltiger, durchlässiger Boden befindet. Wicken sind sehr pflegeleicht, vertragen aber keine Trockenheit.

Zinnien (Zinnias)

Wenn Zinnien blühen, ist tatsächlich Sommer. Zinnien blühen reichlich und ausdauernd im Garten und treiben neue Blüten, wenn sie abgeschnitten werden. Das Wasser in der Vase sollte regelmäßig gewechselt werden, da es leicht faulig wird.

Tipps, wie deine Schnittblumen länger halten:

  • Schneide Blumen immer am Morgen. Dann sind sie noch frisch und welken in der Vase nicht so schnell.

  • Verwende ein scharfes Messer oder Schere, um Verletzungen am Stiel zu vermeiden.

  • Schneide die Blumen schräg an, damit die Blumen das Wasser besser aufnehmen können.

  • Entferne alle Blätter, die im Wasser stehen würden. Die Blätter beginnen schnell zu faulen: Dadurch wird die Wasserqualität

verschlechtert und die Haltbarkeit der Blumen verringert.

  • Stelle die Blumen immer in eine saubere Vase.
  • Die Vase sollte nicht in der prallen Sonne stehen.
  • Verdunstetes Wasser regelmäßig nachfüllen.
  • Als Faustregel gilt: Die Vase bis zur Hälfte mit Wasser füllen. Blumen mit festen Stängel vertragen mehr Wasser, Blumen mit

weichem Stängel kommen mit weniger Wasser aus.

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Diese Gartenideen wurden verfasst von der Redaktion freudengarten.


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