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Lupinen pflegen

Wünscht du dir auffällige Blüten in deinem Beet, die du entspannt vom Liegestuhl bewundern kannst, weil sie keine Pflege brauchen? Dann sind Lupinen ideale Pflanzen für deinen Garten.

Lupinen im Garten

Von Mitte Juni bis August erscheinen die imposanten, bis zu 120 cm hohen Blütenkerzen der Lupinen (botanisch: Lupinus), die in weiß, lila, gelb oder auch mehrfarbig blühen.

Die Pflanze ist nicht nur ein absoluter Hingucker im Garten, sondern auch sehr pflegeleicht, da sich die Pflanze, seitdem sie im 19. Jahrhundert aus Nordamerika eingeführt wurde, sich bei uns vor allem als Wildstaude etabliert hat. Die schönen auffälligen Blüten fanden und finden viele Liebhaber, so dass mittlerweile viele Zuchtformen in unseren Gärten wachsen. Lupinen können ein- oder mehrjährig sein, wobei sich in den Gärten vor allem Zuchtformen der mehrjährigen Vielblättrigen Lupine (Lupinus polyphyllus) finden.

Lupinen im Blumenbeet mit den richtigen Begleitern

Lupinen sind ideal für entspannte Gärtner von Natur- oder Bauerngärten. Denn Lupinen säen sich gerne von alleine aus und wachsen im nächsten Jahr an Standorten, an denen sie nicht geplant waren.

Wenn du aber Lupinen in den Garten säst oder pflanzst, sollten mindestens drei bis fünf Pflanzen eine Gruppe bilden. Lupinen eignen sich wegen ihrer Höhe gut für den Hintergrund von Blumenbeeten. Zusammen mit Rittersporn, Phlox, Cosmea, Mohn, Margeriten, Sonnenhut (Ecchinacea), Ringelblumen oder Schwertlilien wirst du in deinem Garten dann ein buntes Farbwunder erleben.

Standort, Boden und Pflege

Lupinen sind Sonnenanbeter. In einem sonnigen Beet wird sich die Pflanze am wohlsten fühlen. Zwar toleriert sie auch halbschattige Standorte, büßt dann aber schnell an Blühfreude ein. An den Boden stellen Lupinen keinen allzu großen Anspruch. Nicht zu nährstoffreich, kalkarm und vor allem durchlässig sollte er sein. Da Lupinen an sich Wildstauden sind, brauchen sie so gut wie keine Pflege. An windigen Standorten solltest du die Blüten gegebenenfalls stützen. Außerdem kannst du die Pflanze zu einer zweiten Blüte anregen, wenn du die verblühte Blüte abschneidest.

Mehr Freude an Lupinen wirst du haben, wenn du sie alle drei Jahre einer „Verjüngungskur“ unterziehst. Dazu die Staude im Frühjahr ausgraben, den Wurzelstock teilen, die Wurzelteile an neuen Standorten wieder einpflanzen und gut angießen. Mit etwas Humus im Pflanzloch ermöglichst du deinen Lupinen-Pflanzen einen guten Start.

Lupinen pflanzen

Lupinen entweder im frühen Herbst oder im Frühjahr pflanzen. Wichtig ist, dass das Pflanzloch mindestens so tief wie die Wurzel ist, damit diese nicht bricht. In den ersten Tagen gut angießen, danach müssen Lupinen nicht mehr gegossen werden.

Lupinen verbessern den Boden

Mit ihren langen Wurzeln lockern Lupinen den Boden auf. Außerdem ist die Pflanze ein so genannter Stickstoffsammler. Das bedeutet, dass die Pflanze Stickstoff in den Wurzelknöllchen speichert. Schneidest du die Pflanze nach der Blüte oder spätestens nach dem Winter kurz über dem Boden ab, verrotten die Wurzeln im Boden und stehen dann den anderen Pflanzen als Stickstofflieferant zur Verfügung. Wenn du Lupinen zur Bodenverbesserung einsetzen möchtest, solltest du nur so genannte Süßlupinen verwenden. Empfehlenswert ist die Aussaat der Schmalblättrigen Lupine (Lupinus angustifolius), der Gelben Lupine (L. luteus) oder der Weißen Lupine (L. albus). Die beste Zeit zur Aussaat ist von April bis August.

Vorsicht: Alle Pflanzteile der Lupinen sind giftig!

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Diese Gartenideen wurden verfasst von der Redaktion freudengarten.


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