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Schmucklilie blüht nicht – so bringst du Agapanthus zum Blühen

Die Schmucklilie ist eine Kübelpflanze mit wunderschönen Blüten. Bei Pflegefehlern weigert sie jedoch zu blühen. Wir geben Tipps für eine reiche Blüte der Schmucklilien.

Schmucklilien, auch Afrikanische Lilien genannt, (Agapanthus africanus) sind pflegeleichte und wunderschöne Kübelpflanzen. Sie stammen ursprünglich aus Afrika und halten bei uns nur leichten Frost aus. Schmucklilien sind langblühende Pflanzen und blühen von Juli bis September. Es gibt immergrüne und einziehende Arten. Die Blätter der immergrünen Arten werden bis zu 50 Zentimeter lang, während die der einziehenden Arten nur eine Länge von 25 Zentimetern erreichen.

Damit die Afrikanische Lilie bei uns regelmäßig blüht, braucht sie die richtige Pflege.

Wir nennen xy Gründe für ausbleibende Blüten.

1. Das falsche Winterquartier für Agapanthus

Die Schmucklilien sind bei uns nicht winterhart. Sie halten Temperaturen zwischen 0 und 7 Grad aus und müssen daher an einem frostfreien Platz überwintert werden. Das Winterquartier darf nicht zu warm sein, denn die afrikanischen Lilien brauchen Temperaturen unter 10 Grad, um im nächsten Jahr wieder zu blühen.

Zum Schmucklilien Überwintern brauchst du daher einen sehr kühlen Platz. Helle Arten brauchen zudem auch noch viel Licht, damit der Prozess der Photosynthese nicht unterbrochen wird und die Pflanze genügend Wachstumsenergie für die Blütenbildung im Frühjahr hat. Hat der Standort einen Lichtwert unter 1500 bis 2000 Lux, solltest du eine Pflanzenleuchte einsetzen.

Hell muss das Winterquartier nur für die immergrünen Arten sein. Die einziehenden Arten der Schmucklilien können an einem dunklen Ort überwintern, wie zum Beispiel in einer Garage. Während des Überwinterns von November bis März müssen die Schmucklilien nicht gegossen werden.

2. Zu wenig Nährstoffe für die Schmucklilien

Es gibt mehrere Gründe, warum Schmucklilien zu wenig Nährstoffe haben.

  • Zu wenig Dünger Die Afrikanische Lilie wird bei uns fast ausschließlich als Kübelpflanze kultiviert. Daher hat sie auch nur begrenzt Erde zur Verfügung und kann ihre Wurzel nicht weit auf der Suche nach Nährstoffen ausstrecken. Um viele Blüten bilden zu können, müssen die Schmucklilien daher von Mai bis Ende August alle zwei Wochen mit einem Flüssigdünger für Kübelpflanzen versorgt werden. Im September oder Oktober kannst du noch einmal nachdüngen.

  • Zu kleiner Pflanztopf Schmucklilien bilden Rhizome und dicke Wurzeln, in denen sie Wasser speichern können. Daher dauert es nicht lange, bis sie ihren Pflanztopf ausfüllen und nur noch wenig Substrat vorhanden ist. Als Folge haben die Pflanzen nur noch wenig Nährstoffe zur Verfügung – zu wenig, um Blüten zu bilden. Wenn die Rhizome der Afrikanischen Lilie oben aus dem Topf herauswachsen, ist es höchste Zeit zum Umtopfen. Wähle einen Pflanztopf, der etwa 4 Zentimeter größer im Durchmesser als der alte ist. Setze die Pflanze in gute Kübelpflanzenerde, die du mit Tongranulat gemischt hast, um sie durchlässiger zu machen. Das Umtopfen ist eine gute Gelegenheit, um Agapanthus zu teilen. Schneide den Wurzelballen mit einem scharfen und sauberen Messer in zwei oder mehr Teile und pflanze die Wurzelteile je in einen Pflanztopf. Der beste Zeitpunkt zum Umtopfen ist das Frühjahr. Eine genaue Anleitung zum Schmucklilien Umtopfen findest du hier.

  • Schmucklilien bilden Samen Nach der Blüte solltest du die verblühten Blüten der Agapanthus zurückschneiden. Denn das Bilden der Samen kostet der Pflanze viel Kraft, - die ihr für neue Blüten fehlt.

3. Teilen der Pflanzen

Nach dem Teilen brauchen die Afrikanischen Lilien in der Regel eine Saison, um sich von dem Stress zu erholen und blühen nicht. Gönne ihnen dieses „Blüh-Sabbatical“! Während ihres faulen Jahres brauchen die Pflanzen allerdings weniger Dünger. Nach dem Umtopfen blühen die meisten Exemplare im nächsten Jahr, bilden aber weniger Blüten.

4. Zu großer Pflanztopf

Da die Schmucklilien das Umtopfen nicht mögen, ist es verführerisch, einen großen Pflanztopf zu wählen, um mehrere Jahre lang nicht umtopfen zu müssen. Allerdings werden die Schmucklilien den Platz im Topf nutzen, um vermehrt Wurzeln zu treiben und keine Blüten bilden. Ein neuer Topf sollte daher nicht größer als 4 Zentimeter im Durchmesser als der alte sein, gerade so viel, dass der Zwischenraum zwischen Topf und Wurzelballen zwei Finger stecken kannst. Dafür kann die Afrikanische Lilie in dem Topf bleiben, bis er zu platzen droht.

5. Falscher Standort

Agapanthus wachsen am besten an einem sonnigen bis halbschattigen Standort. An sich toleriert die Pflanze auch schattige Standorte, blüht dann aber weniger. Ist der Standort zu dunkel, kann die Blüte auch ganz ausfallen.

Meist ist das Winterquartier für die Schmucklilien zu dunkel. Das kannst du ausgleichen, wenn du die Pflanzen im Frühjahr - nach einer Eingewöhnungsphase im Halbschatten - so sonnig wie möglich stellst. Da die Pflanze nicht sehr groß ist, ist es hilfreich, sie hochzustellen, damit sie mehr Sonne abbekommt.

Tipp: Wähle für die Schmucklilien einen windgeschützten Platz, am besten vor einer Hauswand. Dann werden die Blütenstängel nicht vom Wind abgeknickt.

Schmucklilien pflegen

Schmucklilien brauchen ziemlich viel Wasser. Daher ist für sie ein vollsonniger Standort nicht so gut geeignet, da die Erde dort zu schnell austrocknet. Am besten gießt du die Schmucklilien über den Übertopf, so dass sich die Pflanze den Tag über mit Wasser versorgen kann. Am Abend sollte das Wasser aber aus dem Übertopf verschwunden sein, denn dauerhaft darf die Pflanze nicht im Wasser stehen.

Von Mai bis Ende August sollte die Afrikanische Lilie mit einen Kübelpflanzendünger alle zwei Wochen gegossen werden. Geschnitten muss die Pflanze nicht. Entferne aber regelmäßig alle gelben Blätter.

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