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Bienenweiden mögen nährstoffarme Erde

Das Pflanzen von Bienenweiden lohnt sich auch in Kästen, Trögen oder Schalen in der Stadt, denn jede zusätzliche Blüte zählt. Damit Bienentrachtpflanzen optimal gedeihen, benötigen sie eine magere, also nährstoffarme Erde.

Bienenweiden stellen spezielle Ansprüche an den Boden. Die Erde muss die Bedingungen darstellen, wie sie Bienenpflanzen auch an natürlichen Standorten, z.B. mageren Kalkschotterböden oder alpinen Standorten, vorfinden. Bienenweiden aus Blumen, Zwiebelgewächsen, Kräutern und Stauden in Kästen, Trögen oder Schalen, aber auch im Beet benötigen ein mineralisches Substrat, z.B. für Trog- und Dauerbepflanzung. Durch die körnige Struktur wird es sehr gut belüftet, leitet überschüssiges Wasser schneller ab und sackt mit der Zeit kaum zusammen. Weil Bienenweiden einen mageren, also nährstoffarmen Standort benötigen, sollte das Spezialsubstrat nur leicht gedüngt sein.

Anlegen einer Bienenweide in Trögen, Kübeln und Kästen

Bienenpflanzen mögen einen sonnigen, trockenen und windgeschützten Platz. Beim Bepflanzen von Kübeln und Trögen im Freien sollte man darauf achten, dass die Gefäße Abzugsöffnungen im Boden haben, damit überschüssiges Wasser abgeleitet wird, denn Bienenpflanzen mögen keine Staunässe. Die Abzugsöffnungen am besten mit Tonscherben gegen ein Zusetzen mit Erde sichern und je nach Gefäßhöhe eine Drainageschicht aus gebrochenem Blähton einfüllen. Gefäße anschließend mit einer mineralischen Spezialerde für Trog- & Dauerbepflanzung auffüllen. Nach dem Eintopfen die Erde andrücken und wässern.

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Anlegen einer Bienenweide im Beet**

Bevor die Blumenmischung zwischen März und Juni ausgesät wird, sollte der vorhandene Gartenboden im Verhältnis 1 zu 1 mit der Spezialerde gemischt werden. Das lockert ihn auf und passt den Nährstoffgehalt an. Das Saatgut – erhältlich u.a. bei Wildpflanzenzüchtern und im Fachmarkt – mit Sand oder Sägemehl vermischen, damit es sich gleichmäßiger auf der Fläche verteilen lässt (ca. 5 bis 10 Gramm Samen auf einen Quadratmeter Fläche). Anschließend die Samen mit einem Brett leicht anklopfen, damit sie Kontakt zum Boden haben. In den ersten vier Wochen sollte die Fläche immer feucht gehalten werden, da die Keimlinge trockenempfindlich sind. Nach etwa zehn Wochen die Blumenwiese mähen. So wird man Unkraut los und die nachwachsenden Blumen bilden einen dichteren Blütenflor.

> Ein mineralisches Substrat bildet die Basis für Bienenweiden aus Blumen, Zwiebelgewächsen, Kräutern und Stauden. Bei Gemüse und Obst – blühende Gemüsepflanzen wie Erbsen, Bohnen, Kartoffeln, Tomaten und Gurken werden von Biene, Hummel & Co. ebenso gern angeflogen wie Him-, Brom-, Erd- und Johannisbeeren – sollte man aber zu einer Gemüse- bzw. Obsterde greifen.

Foto: © andibreit/Pixabay


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