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Fitmacher für Balkonpflanzen

Sobald der letzte Bodenfrost vorüber ist, können Kästen, Kübel und Töpfe wieder bepflanzt werden. Für prächtige Blüten und gesundes Wachstum müssen die Pflanzen gleichmäßig mit Wasser und Nährstoffen versorgt werden.

Mit diesen Tipps gelingt es.

  1. Die Wurzelballen sollte man vor dem Einpflanzen einige Stunden ins Wasser stellen, damit sie gut durchfeuchtet sind.
  2. Pflanzgefäße sollten möglichst breit und tief sein, damit die Wurzeln genügend Raum zum Wachsen haben.
  3. Da die meisten Pflanzen keine Staunässe vertragen und anfällig für Wurzelfäulnis sind, sollten Pflanzbehälter ein Abzugsloch haben, damit überschüssiges Regen- und Gießwasser abfließen kann.
  4. Die Abzugsöffnung am besten mit einer Tonscherbe gegen ein Zusetzen mit Erde sichern.
  5. Damit die Erde im unteren Bereich des Kübels nicht klumpt, eine Drainageschicht aus gebrochenem Blähton einfüllen. Kleine Blumentöpfe und Balkonkästen benötigen nur eine rund ein Zentimeter dicke Drainageschicht, mittelgroße Pflanzkübel und massige Pflanztröge sollten je nach Tiefe des Kübels eine circa 5 bis 12 cm hohe Blähtonschicht haben. Säulen- und vasenförmige Kübel zunächst mit zwei Handbreit Kies füllen, um die Standfestigkeit des Gefäßes zu erhöhen. Dann eine vergleichbar dicke Schicht Blähton einfüllen.
  6. Anschließend die Tonkügelchen mit einem Pflanzvlies abdecken, um ein Einspülen von Erde in die Drainageschicht zu verhindern.
  7. Den Rest mit Pflanzerde auffüllen.

Am besten geeignete Erde

  • Verwenden Sie frische Erde. Übrig gebliebene Erde vom Vorjahr kann ausgetrocknet sein und einen veränderten Düngerstatus haben.
  • Um den Pflegeaufwand so gering wie möglich zu halten, greifen Sie am besten zu einer Erde aus dem Fachmarkt mit frischem Naturton und einer Düngerkombination, z.B. Balkonblumenerde Plus von frux. Sie hat sich in gleicher Rohstoffzusammensetzung schon jahrzehntelang im professionellen Gartenbau bewährt, unter anderem, weil sie den Pflegeaufwand deutlich reduziert.
  • Frischer Naturton gleicht Schwankungen in der Wasser- und Nährstoffversorgung aus. So werden die Wurzeln gleichmäßiger versorgt. Bei Hitzeperioden im Sommer bildet der Ton eine Reserve, die Erde trocknet nicht so schnell aus und verhärtet weniger.
  • Die Erde sollte mit Nährsalzen, Langzeit- und Depotdünger sowie Eisen angereichert sein. Professioneller Osmocote-Langzeitdünger in der Erde versorgt Geranien und andere Balkonpflanzen über 5 bis 6 Monate, also die gesamte Sommersaison, mit Nährstoffen. Eine zusätzliche Nachdüngung, z.B. mit einem Balkonblumendünger mit Eisen, empfiehlt sich bei stark zehrenden Pflanzen wie Geranien, Petunien und Oleander.

Kleines Dünger-Einmaleins

Dünger ist nicht gleich Dünger. Es gibt sie mit sofortiger, Langzeit- und Depotwirkung oder einem Extra an Eisen. Hochwertige Erden zeichnen sich durch eine Kombination von verschiedenen Düngern aus, wie sie zum Beispiel auch im professionellen Gartenbau eingesetzt wird. Der Anfangsbedarf einer Pflanze wird mit sofort löslichen Nährsalzen gedeckt, die sehr rasch aufgenommen werden. Bei Düngern mit Langzeitwirkung werden die Nährstoffe erst nach und nach durch die Aktivität von Mikroorganismen aufgeschlossen. Die Wirkung hält ca. acht bis zehn Wochen, entsprechend der Wachstumsphase der Pflanzen, an. Dünger mit Depot-Wirkung, als kleine Kügelchen in der Erde erkennbar, setzt seine Nährstoffe über einen langen Zeitraum von rund fünf bis sechs Monaten frei. Das Gesamtpaket der in Wirkungsart und Wirkungsdauer aufeinander abgestimmten Einzeldünger wird zusätzlich noch durch Eisendünger und Spurenelemente abgerundet.

Foto: © Stefan Körber / fotolia


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