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Paeonia pflanzen, pflegen, düngen

Antworten auf die neun wichtigsten Fragen zu Sorten und zum Pflanzen und Pflegen von Stauden-Pfingstrosen.

Stauden-Pfingstrosen sind eine der spektakulärsten Blumen des Frühsommers. Ihre großen Blüten und die große Auswahl an Sorten mit unterschiedlichen Blütenformen und Farben sichern ihnen einen Platz in jedem Blumenbeet

An einem sonnigen Standort und mit guter Erde – ohne zu viel Stickstoff und Kompost – entwickeln sich Stauden-Pfingstrosen nahezu ohne Pflege zu einer prächtigen Blühstaude im Garten. Die große Anzahl an Sorten lässt nahezu keinen Wunsch an Blütenformen und Blütenfarben offen.

**1. Was sind die wichtigsten Sorten der Staudenpfingstrosen?

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Die wichtigsten Sorten der Stauden-Pfingstrosen sind die Bauernpfingstrosen (Paeonia officinalis) und die Chinesische Päonien (Paeonia lactiflora). Es gibt eine große Anzahl an Formen und Farben, von Weiß über Gelb und Rosa bis zu einem kräftigen Pink.

Die Bauern-Pfingstrosen stammen aus Südeuropa und haben ihren Namen erhalten, da sie vor allem in Bauerngärten angebaut wurden. Zu den bekanntesten Bauern-Pfingstrosen zählt die Pfingstrose Paeonia officinalis rubra plena mit rubinroten, großen duftenden Blüten, die bereits im Mittelalter in den Klostergärten angepflanzt wurde.

Die Chinesischen Pfingstrosen haben ihren Namen erhalten, da sie schon lange vor ihrer Einfuhr nach Europa in Asien kultiviert wurden. Mit der Einfuhr der Chinesischen Pfingstrosen begann in Europa die Züchtung neuer Sorten. Mittlerweile soll die Anzahl der Sorten im vierstelligen Bereich liegen. Chinesische Päonien, oder auch Edel-Pfingstrosen genannt, haben den europäischen Sorten gegenüber einige Vorteile. Sie entwickeln mehrere Knospen an einem Stiel, haben größere Blüten, blühen länger und haben zudem noch einen zarten Duft. Außerdem sind ihre Blätter fester und unempfindlicher gegenüber Krankheiten.

2. Wann blühen Pfingstrosen?

Von ihrer Blütezeit haben die Pfingstrosen ihren Namen erhalten. Denn sie blühen Von Mai bis Juni, also zur Pfingstzeit.

3. Was muss ich bei Standort und Boden beachten?

Staudenpäonien wachsen an sonnigen Standorten am besten. Zwar tolerieren sie auch Halbschatten, dann lässt aber ihre Blühfreude nach. Sie lieben einen feuchten, humosen und nährstoffreichen Boden. Ideal ist es, wenn der Boden die Feuchtigkeit etwas halten kann. Aber auch hier sind die Päonien ziemlich flexibel und wachsen auch bei schlechteren Bodenbedingungen. Staunässe vertragen die Pflanzen allerdings gar nicht.

Gegenüber Wurzelkonkurrenz durch Sträucher und Bäumen in der direkten Nachbarschaft können sich die Stauden-Päonien nicht durchsetzen. Achte beim Pflanzen daher auf ausreichenden Abstand zu Bäumen und Hecken. Dieser darf nicht zu knapp bemessen sein. Dann wenn die Stauden-Pfingstrosen auch langsam wachsen, so erreichen sie dennoch einen Umfang vom mehr als 80 Zentimetern.

**4. Wann ist der beste Zeitpunkt zum Pflanzen von Stauden-Päonien?

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Wurzelnackte Pfingstrosen werden im Herbst gepflanzt. Topfware kannst du von März bis November pflanzen. Suche den Platz für deine Pfingstrose mit Bedacht aus, denn die Stauden bleiben am liebsten ihr Pflanzenleben lang einem Standort treu. Wenn es aber nötig ist, Pfingstrosen zu verpflanzen, sollten sie immer geteilt werden. Jedes Teilstück sollte zwischen drei und sieben Augen haben. Die beste Zeit zum Verpflanzen ist der September und Oktober. Allerdings sollte an einem Platz im Garten, an dem schon einmal eine Pfingstrose stand, 10 Jahre lang keine weiter gepflanzt werden.

5. Wie werden Pfingstrosen richtig gepflanzt?

Grabe ein Pflanzloch, das doppelt so tief und breit wie der Wurzelballen der Pfingstrose ist. Setze die Staude so ein, dass die unteren Augen zwei bis drei Zentimeter mit Erde bedeckt sind. Werden Pfingstrosen zu tief gepflanzt, blühen sie nicht.

6. Wie pflege ich Pfingstrosen richtig?

Pfingstrosen sind erfreulich pflegeleichte Pflanzen. Nur in ihrem ersten Jahr sollten sie regelmäßig gegossen werden und im Winter einen Frostschutz aus Reißig und Laub erhalten. Sind die Päonien erst einmal eingewachsen, müssen sie nur an sehr trockenen Frühlings- und Frühsommertagen gegossen werden. Dies hängt auch etwas von der Speicherfähigkeit des Bodens ab. Sommertrockenheit macht Päonien wegen ihrer langen Speicherwurzel in der Regel nichts aus.

7. Wie muss ich Pfingstrosen düngen?

Am besten werden Stauden-Pfingstrosen zweimal im Jahr gedüngt. Im Frühjahr wird das Wachstum der Pflanze mit einem organischen, kali-betonten Dünger unterstützt. Im Herbst ist ein Ausbringen von Kompost rund um den Wurzelballen zu empfehlen. Zu viel Stickstoffdünger kann eine Pilz-Erkrankung der Päonien fördern. Daher immer sparsam damit umgehen. Am besten den Grundsatz beherzigen, dass Stickstoff Pilzkrankheiten und Kali die Blütenbildung fördert.

8. Was sind die Krankheiten der Pfingstrosen und wie kann ich vorbeugen?

Pfingstrosen erkranken gelegentlich am Grauschimmelpilz oder an der Blattfleckenkrankheit. Der Grauschimmelpilz überzieht zuerst die Pflanze mit einem grauen Belag. Später sterben dann Blätter und Knospen ab. Erkrankte Blätter müssen abgeschnitten und im Hausmüll entsorgt werden. Als vorbeugende Maßnahme ist es wichtig, die Pfingstrosen nicht zu eng zu pflanzen und die verblühten Blüten abzuschneiden, bevor die Blätter zu Boden fallen. Denn die Blütenblätter bleiben bei Nässe häufig an den Blättern der Päonien hängen. Da sich dort die Feuchtigkeit hält, treten häufig Blattflecken auf.

9. Wie schneide ich Pfingstrosen richtig?

Stauden-Pfingstrosen werden im Herbst an der Basis komplett abgeschnitten. Auch dies ist eine Maßnahme, um der Grauschimmelkrankheit vorzubeugen. Weitere Informationen zum Schneiden von Pfingstrosen findest du hier.

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Diese Gartenideen wurden verfasst von der Redaktion freudengarten.


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