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Wissenswertes über Wespen

August ist Wespenzeit. Die Wespenkönigin braucht in dieser Jahreszeit viel Zucker, um den Winter zu überleben. Leider haben Wespen jedoch einen unverdient schlechten Ruf.

Die Nützlichkeit dieser faszinierenden Insekten wird häufig missverstanden. Denn ohne ihre fleißige Jagd wäre unser schöner Planet schnell von Insekten aller Art bedeckt.

Um dieses Scenario mit ein paar Zahlen und Fakten zu untermauern, bin ich beim Bundeszentrum für Ernährung fündig geworden:

  • Wespen vertilgen wie die allseits geliebten Marienkäfer unzählige Schädlinge und betätigen sich als Aasfresser darüber hinaus als Umweltpolizei.
  • Ein Hornissenvolk trägt bis zu 500 g Beute pro Tag ein.
  • Innerhalb von 6 Stunden trägt ein Volk der Deutschen Wespe (300 bis 400 Arbeiterinnen) rund 2.500 Fliegen sowie 650 Schnaken und Mücken ein.
  • 60 Hornissenarbeiterinnen erbeuten innerhalb einer Stunde 227 Fliegen.

Wespen spielen zudem auch eine nicht unbedeutende Rolle als Bestäuber von Wild- und Nutzpflanzen. Sie besitzen zwar nicht so effektive Sammelvorrichtungen wie Bienen und Hummeln, besuchen jedoch häufig offenständige Blüten. Dabei bleibt an ihrer haarigen Körperoberfläche der Pollen zur Bestäubung haften.

Auch die geschützte Hornisse gehört übrigens zur Familie der Wespen. Man kann Sie durch ihre rötliche Färbung an Kopf und Hinterteil gut erkennen.

Wie man Wespenstiche am besten vermeiden kann, erfährst du hier: http://selbermachen-macht-gluecklich.de/wissenswertes-ueber-wespen/


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