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Gurken im Topf anbauen

Hast Du keinen Platz im Beet oder statt eines Gartens einen Balkon und möchtest aber trotzdem Gurken ernten? Versuche es doch einmal damit, Gurken im Container zu ziehen.

Gurken im Topf - Vorbereitung

Zugegeben – Gurken im Pflanzkübel zu ziehen, ist nicht ganz einfach, denn Gurken brauchen viel Platz in der Höhe. Daher solltest du die eine Sorte aussuchen, die nicht so stark in die Höhe wächst. Beispiele für solche Sorten sind

• Libelle, die kleine Delikatessgurken hervorbringt oder

• Picolino F1

• Printo F1, eine Mini-Schlangengurke

• Die Snack-Gurke Ministar

• Baby Bush, Bush Pickle, and Potluck. 


• Burpless Tasty Green F1 Hybride

• Die Snackgurke Gurke Iznik F1 Hybride

• Baby Bush

• Pot Odds

• Bush Pickle

• Master Bush Hybrid-Salat

Wann Gurken ziehen?

Gurken dürfen ab Mitte Mai, den Eisheiligen, ins Freiland, weil dann keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind. Du kannst dann entweder gekaufte Gurken oder die Gurkenpflanzen, die du ab Mitte April im Haus vorgezogen hast, in den Container setzen. Du kannst aber auch später noch Gurken pflanzen, jedoch nicht später als Ende Mai bis Mitte Juli.

Auswahl des Pflanzgefäßes

Gurken brauchen viel Wasser und Nähstoffe. Wähle daher einen Pflanzkübel aus, der mindestens 30 cm Durchmesser hat und ebenso tief ist. Wenn du einen größeren Pflanzkübel hast, sollte Höhe und Tiefe auch in etwa gleich sein. Das Pflanzgefäß muss unten ein Loch zum Abfließen überschüssigen Wassers haben, sonst riskierst du, dass deine Gurken zu faulen beginnen.

Die Erde

Gurken wünschen sich nährstoffreiche, lockere Erde. Wähle daher gute Pflanzerde und vermische sie nach Möglichkeit mit Humus. Auch Rindenmulch oder halb verrotteter Gartenkompost dürfen mit unter die Erde gemischt werden, da so die Erde lockerer wird.

Pflanzstäbe als Rankhilfe

Gurken wollen hoch hinaus, schaffen das aber nur mit einer Rankhilfe. Die Oberfläche der Rankhilfe sollte griffig sein, denn die Rankorgane der Gurken winden sich selbstständig um die Kletterhilfe und brauchen dabei Halt.

Am einfachsten ist es, wenn du drei bis vier Pflanzstäbe in gleichmäßigen Abständen in den Topf setzst und diesen dann mit Erde auffüllst. Die Stäbe dann oben zusammenbinden. Die Stäbe dann entweder mit einem Netz verbinden oder Schnüre zwischen die Stangen ziehen, an denen sich die Gurken festhalten können.

Du kannst aber auch ein gekauftes Pflanzenstützgitter hinter dem Kübel befestigen und daran die Gurkenpflanzen befestigen. Das Rankgitter sollte ein bis zwei Meter hoch sein.

Standort

Gurken brauchen einen sonnigen, geschützten Standort, am besten vor einer Hauswand, da diese zusätzliche Wärme abstrahlt.

Pflege der Gurkenpflanzen

Gurken brauchen viel Wasser und Nährstoffe. Gurken müssen daher täglich gegossen werden. Trocknen Gurken aus, werden die Früchte bitterer. Achte beim Gießen darauf, dass die Blätter nicht nass werden und gieße von unten, um Pilzerkrankungen zu vermeiden. Du solltest die Gurken im Pflanzgefäß einmal pro Woche mit einem organischen Dünger düngen.

Ernten

Ernte regelmäßig! Das macht nicht nur Spaß und bereichert deinen Speisezettel, - schließlich deswegen hast du sie ja auch gepflanzt -, sondern sorgt auch dafür, dass neue Gurken nachreifen. Verwende immer ein scharfes Messer zum Ernten, da du sonst die Ranke zu sehr verletzt. Wenn du am Morgen erntest, haben die Gurken einen höheren Gehalt an Vitaminen. Wenn deine Gurken gelb werden, bist du zu spät dran.

Gurken schneiden

Wenn der Sommer heiß und der Standort deiner Gurken gut ist, kannst du sie nach der ersten Ernte im Juni zurückschneiden. Die Gurken werden dann neu austreiben und neue Blüten bilden, und du hast die Chance auf eine zweite Ernte.

Tipp: Gurken wachsen besser in der Nachbarschaft von Basilikum oder Dill. Wenn Du einen großen Pflanzkübel hast, kannst Du diese Kräuter dazwischen pflanzen und deinen Balkon noch besser ausnutzen.

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