MAGAZIN

Nach der Plage ist vor der Plage

Seit letztem Jahr bekämpfe ich mit allen Kräften das Scharbockskraut (Ranunculus ficaria).

Vor Jahren fand ich es noch lustig, dass es bei Schlecker im Karton für wenig Geld angeboten wurde, und dachte, vielleicht könnte ich noch einmal Geld damit verdienen, weil ich es ja reichlich habe. Inzwischen ist mir das Lachen vergangen. Es dehnt sich überall aus. Die Blätter kommen zum Frühlingsanfang, in kleinen runden Nestern, und sie blühen in Gelb, mit einer Blüte, die für die Größe der Blätter bemerkenswert groß und sogar hübsch ist. So ließ ich über Jahre zu, dass es sich vermehrte. Inzwischen verdrängt und durchwächst es alles andere. Das Kraut hat hellbraune runde Knötchen über den Wurzeln, die gerne drin bleiben, wenn man sie zupft. Das ist wahrscheinlich sein Überlebenskonzept. Diese Knötchen können Durchmesser von bis zu 3 mm haben, es sind immer mehrere nebeneinander. Nun versuche ich, sie überall auszustechen, es wird sicher eine meiner Lebensaufgaben. Ich rede immer von meinem kleinen Garten, jetzt kommt er mir sehr groß vor. Der Rasen, um den ich mich nicht kümmere, weil das andere tun, ist auch befallen, und ich befürchte, auch dort wird man um die mühevolle Handarbeit nicht herumkommen.

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