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Rosmarin – das Heilkraut als Patient

Rosmarin – eigentlich einfach zu kultivieren, aber häufig durch Thripse befallen und ruiniert. Wer sein Küchen- und Heilkraut ernten und verwerten will, kann die Mischkultur wählen!

Das Gewürzkraut Rosmarin ist nicht nur bei Pizza-Liebhabern gefragt, es hat auch eine Wirkung bei niedrigem Blutdruck, schwachem Kreislauf oder Erschöpfungszuständen. Außerdem wirkt es bei Verdauungsstörungen, Hautausschlägen, Herzbeschwerden oder sogar Haarausfall, um einige weitere Beispiele zu nennen. Glücklicherweise lässt sich dieses vielfältige Küchen- und Heilkraut sehr leicht durch Stecklinge vermehren und es gibt winterharte Zuchtsorten. Doch leider sind die Nadeln nach einiger Zeit sandig, Rosmarin scheint Fransenflügler, auch Thripse genannt, geradezu anzulocken. Es gibt jedoch eine Begleitpflanze für die Mischlultur: Römische Kamille!

Die Römische Kamille und vermutlich auch andere Arten der Kamille sind die einzig gängigen Pflanzen, die in der Mischkultur Thripse effektiv abhalten. Das aber nur, wenn die Römische Kamille teppichartig wuchert und damit ihre Wirkung gegen die kleinen weißen Fransenflügler entfaltet, die auf den Blättern sitzen.

Hoch wachsender Rosmarin lässt nach einem Ausdünnen noch Licht zum Boden, hier lässt sich also relativ einfach Römische Kamille säen oder setzen. Diese wuchert mit der Zeit über die Fläche, wodurch sich im Frühjahr oder Herbst auch Setzlinge versetzen lassen. Wichtig bleibt, dass die Römische Kamille nicht überwuchert wird und genug Sonne erhält. Dann handelt es sich um eine anspruchslose und ausdauernde Pflanze, die als Heilpflanze ebenfalls ihre Wirkung entfaltet. Hier ist die Sammelzeit ab Spätsommer, beim Rosmarin vor der Blüte.

Beide Pflanzen eignen sich für heiße Sommer, ohne Wasser stagniert aber auch hier das Wachstum. Ist der Rosmarin bereits Jahre alt und einen Meter hoch, werden seine Wurzeln weit hinunterreichen. Doch die römische Kamille wird bei zu harter Trockenheit stagnieren. Soll diese noch richtig wuchern, wäre es besser, am frühen Vormittag oder zum abkühlenden Abend zu gießen.

Hier der Erfahrungsbericht:

https://gartenfaultier.de/roemische-kamille-hilft-gegen-thripse/

Weitere Informationen zu Heilpflanzen:

https://heilkraeuter.de/


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