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Gärtnern mit Kindern: Avocado-Bäumchen

Ein kinderleichtes Winter-Experiment:

Monatelang wurde dieses Avocado-Bäumchen gehegt und gepflegt. Ich war beeindruckt wie beherzt es ihm "an den Kragen ging", als es darum ging es zu köpfen, damit es sich verzweigen kann.

Gärtnern mit Kinder in der kalten Jahreszeit: Avocado-Bäumchen ziehen

Avocado-Bäumchen kann man ganz einfach auf zwei Arten ziehen: Entweder man spießt die Kerne auf und lässt den "Popo" über einem Glas ins Wasser hängen

oder man lässt den Kern 24 Stunden lang trocknen und pflanzt ihn dann direkt in einen mit Erde gefüllten Topf, wobei man das obere drittel hervor schauen lassen sollte. Wir haben im Kindergarten zunächst auf die erste Version gesetzt, was ich dieses Jahr in der Form nicht mehr tun würde. Die Kinder vergaßen immer wieder das Wasser zu erneuern oder aufzufüllen, sodass der Kern immer wieder trocknete und dann wieder Wasserzufuhr bekam. Dadurch misslang die Anzucht zwar nicht, dauerte aber unglaublich lange (mehrere Monate bis sich der Schössling bildete). Die Variante den Kern in die Erde zu setzen, ging bei uns zu Hause deutlich schneller.

Bis das Bäumchen so groß war, wie die stolze kleine Gärtnerin es hier präsentiert, wurde es ca. vier Monate gehegt und gepflegt und jedes einzelne Blatt bestaunt und mit großem "Hallo" begrüßt. Umso erstaunlicher fand ich, wie beherzt nicht nur diese junge Dame,

sondern auch alle anderen Kindergarten-Kinder ihre Bäumchen geköpft haben, als es an der Zeit war.

Übrigens zählt die Avocado botanisch zu den Beerengewächsen und ihr Name bedeutet übersetzt "Hoden" (nein, stimmt, letzteres will man nicht wissen, wenn man mit Kindern gärtntert, amüsiert hat es mich dennoch).

In diesem Sinne: Happy urban gardening!

Viele Grüße aus Köln

Kirsten Bringmann

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KOMMENTARE (1)

Falk Drebinger

Wie cool! Bei mir hats nie geklappt :(


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