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Amaryllis pflegen

Die Amaryllis zählt wegen ihrer hroßen Blüten zu den beliebtesten Zimmerpflanzen im Winter. Wir geben Tipps zum Pflanzen und pflegen ung verraten, wie die Zwiebelblume im nächsten Jahr wieder blüht.

Wenn draußen Väterchen Frost herrscht und die Natur schläft, zaubert die Pflanze mit den großen Blüten einen Hauch von Exotik in die heimischen Wohnzimmer. Große, trompetenförmige Blüten thronen auf einem festen Stil, umgeben von zwei Blütenblättern.

Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Sorten, die von rot bis weiß blühen. Man kann die attraktiven Pflanzen ab November in vielen Gärtnereien und Gartencentern bereits vorgetrieben kaufen.

Botanische Information

Ursprünglich stammt die Amaryllis (Hippeastrum) aus Südamerika. Der Name 'Amaryllis' ist irreführend, denn die Pflanzen gehören seit seit 1987 nicht mehr zur Gattung der Amaryllis, sondern bilden eine eigene Gattung Hippeastru, bzw. Rittersterne. Da die Amarylis aber lange wegen ihrer großen Ähnlichkeit zur Gattung der Amaryllis zählze, hat sich dieser Namen als Trivialname erhalten.

Bei uns ist die Amaryllis vor allem als Zimmerpflanze in der Winterzeit beliebt, da sie dann ihre schönen großen Blüten zeigt. Der Ritterstern treibt aus der Zwiebel lange, bis zu 70 Zentimeter riemenartige, grundständige Blätter aus.

Blüten der Amaryllis

Jede Zwiebel treibt im späten Herbst ein bis zwei dicke Blütenschäfte hervor, an denen drei bis vier große Blüten wachsen. Die Blüten wachsen senkrecht vom Stängel und können bis zu 15 Zeentimeter lang werden. Je nach Sorte blühen die Blüten in Weiß, Rot, Rosafarben oder mehrfarbig gestreift.

Standort und Boden

Der Ritterstern mag einen hellen, aber nicht sonnigen Standort. Das Substrat sollte durchlässig sein. Eine handelsübliche Blumenerde ist aber ausreichend.

Amaryllis selber ziehen

Richtige Amaryllis-Freunde ziehen sich ihre Winterblume für das Wohnzimmer jedoch selbst. Das geht ganz einfach:

  • Pflanze die Zwiebel in einen Topf mit gutem Substrat. Die Zwiebel darf nur zu zwei Dritteln mit Erde bedeckt sein.

  • Wähle die Größe des Pflanztopfs so aus, dass etwa zwei Finger zwischen der Zwiebel und dem Topfrand Platz haben, damit sich die Knolle gut entwickeln kann.

  • Stecke bereits beim Eintopfen einen Bambus-Stab in die Erde, um später den Stiel mit der schweren Blüte zu stützen. So vermeidest du spätere Verletzungen der Wurzeln.

  • Nach dem Einpflanzen den Blumentopf an einen hellen, nicht sonnigen Platz stellen.

  • Halte die Erde feucht, aber nicht nass.

  • Wenn sich der Blütenschaft aus der Knolle schiebt, drehe den Topf alle paar Tage, so dass der Stil gerade wächst.

  • Während der Blüte- und Wachstumsphase sollte die Amaryllis alle zwei Wochen gedüngt werden.

Pflege nach der Blüte

Schneide nach der Blüte den Stiel kurz über der Zwiebel ab. Die Zwiebel weiter wie gewohnt gießen und nicht austrocknen lassen. Den Sommer verbringt die Amaryllis gern im Garten, an einem hallbschattigen, warmen Platz auf dem Balkon oder im Garten. Die Amaryllis benötigt relativ viel Wasser und sollte nicht ganz austrocknen. Dabei spielt die Pflanze gerne die Selbstversorgerin. Wenn du in ihrem Topfuntersetzer Wasser gießt, wird sie sich daraus selbst versorgen, bis ihr Vorrat aufgebraucht ist.

Ruhezeit im Herbst

Stelle den Topf im Herbst in den kühlen Keller oder einen anderen kühlen Platz. Die Pflanze hat jetzt ihre Ruhephase und braucht keinerlei Pflege ud muss nicht oder kaum gegossen werden. Die Blätter werden langsam gelb und fallen im Lauf des Herbstes ab. Im Winter, Anfang Dezember, kannst du die Zwiebel wieder an ihren Platz im Wohnzimmer bringen. Verwöhne sie mit Dünger und Zuneigung – und hoffe auf eine reiche Blüte!

TIPP: Achte beim Kauf von Amaryllis-Zwiebeln genau auf die Qualität. Je größer die Zwiebel, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Pflanze reich blüht. Finger weg von Zwiebeln mit Faulstellen. Greifen Sie zu Zwiebeln, die frische Wurzeln haben. Bereits vertrocknete Wurzeln müssen entfernt werden!

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Diese Gartenideen wurden verfasst von der Redaktion freudengarten.


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