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Schmucklilien überwintern

Schmucklilien werden im Lauf der Jahre immer schöner. Es lohnt sich daher, Schmucklilien zu überwintern. Mit diesen Tipps blühen Agapanthus jedes Jahr schöner.

Schmucklilien, oder Agapanthus, zählen zu den beliebtesten Kübelpflanzen. Dies liegt zum einen an den wunderschönen blauen oder weißen Blüten, zum anderen aber auch daran, dass Schmucklilien sehr robust sind. Im Laufe der Jahre werden die Schmucklilien immer breiter und prächtiger, zumindest, wenn sie richtig überwintert werden. Bei der Überwinterung muss man unterscheiden, ob man eine sommergrüne oder wintergrüne Sorte hat.

Wintergrüne oder sommergrüne Agapanthus – wie ist winterhart sind sie?

Schmucklilien sind keine Sträucher, sondern Stauden, die sich über Rhizome vermehren. Es gibt winter - und sommergrüne Arten. Letztere sind bedingt winterhart und können in milden Regionen sogar bei einem guten Winterschutz im Garten überwintern. Immergrüne Agapanthus-Arten müssen immer vor dem Frost ins Haus gebracht werden.

Schmucklilien richtig überwintern - immergrüne

Beide Agapanthus-Arten lassen sich an einem kühlen Platz bei etwa sieben Grad überwintern. Es ist wichtig, dass es nicht wärmer ist, sonst blühen die Pflanzen im nächsten Jahr weniger.

Immergrüne Agapanthus-Arten sollten so hell wie möglich überwintert werden, wie zum Beispiel in einem Kalthaus oder einem Gewächshaus mit Temperaturwächter. Je heller ein Winterquartier ist desto weniger Blätter verlieren die Schmucklilien und blühen im früher.

Wer kein geeignetes Winterquartier hat, sollte die immergrünen Schmucklilien so lange wie möglich im Freien lassen. Denn kurzzeitig verträgt die Schmucklilie Frost. Wichtig ist, den Wurzelballen gut zu schützen, so dass er nicht durchfriert. Gut eingepackt können die Pflanzen je nach Witterung etwa bis Ende Oktober oder November im Freien bleiben und im März bereits wieder in den Garten an einen geschützten Platz gebracht werden.

Sommergrüne Schmucklilien vertragen ziemlich niedrige Temperaturen und können in milden Gegenden sogar in den Garten gepflanzt werden. Wichtig ist, dass die Erde trocken ist, da die Wurzeln sehr leicht zu faulen beginnen. Ausgepflanzte Schmucklilien brauchen daher eine dicke Schicht aus Laub oder Rindenmulch, die die Wurzeln vor Kälte und vor allem vor Niederschlag schützt.

Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen sterben jedoch viele Schmucklilien, die im Garten ausgepflanzt wurden, im Winter ab oder entwickeln sich nicht gut. Eine Überwinterung im Haus ist daher zu empfehlen.

Schmucklilien sollten so bald wie möglich wieder ins Freie gebracht werden. Je nach Witterung ist das schon Ende März bis Anfang April möglich. Stelle die Pflanzen an einen geschützten Platz. Bei Spätfrösten sollten sie kurzfristig wieder ins Haus geholt werden oder mit einem Winterschutzlies geschützt werden.

Agapanthus im Winterquartier richtig pflegen

Schmucklilien brauchen im Winter kaum Pflege. Es ist ausreichend, sie gelegentlich zu gießen, aber gerade so viel, dass die Erde nicht vollkommen austrocknet. Im Winterquartier sind die Pflanzen in der Ruhephase und brauchen nicht gedüngt werden.

Wenn die Blätter der immergrünen Arten der Schmucklilien eintrocknen, werden sie nicht mit der Schere abgeschnitten, sondern einfach abgerissen.

Nach dem Winter wird der Agapanthus umgetopft, wenn der alte Topf zu eng geworden ist. Dies ist auch eine gute Gelegenheit, die Schmucklilien zu teilen.

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