MAGAZIN

Unterschied zwischen Clementine, Mandarine und Satsuma

Kennst du den Unterschied zwischen Clementinen, Mandarinen und Satsuma. Wir erklären, welche Zitrusfrucht am süßesten schmeckt, welche sich am längsten lagern lässt und welche den höchsten Vitamin C - Gehalt hat.

Im Winter haben Zitrusfrüchte Hochsaison. Wenn in den Obstabteilungen der Supermärkte viele orangefarbene Zitrusfrüchte leuchte, stellt sich die Frage, was der Unterschied zwischen Clementinen, Mandarinen und Satsuma ist.

Stehst du manchmal auch etwas ratlos vor dem Angebot an Zitrusfrüchten im Supermarkt oder beim Gemüsehändler? Alle Zitrusfrüchte leuchten so lecker - doch welche Sorte ist am süßesten, welche hält sich am längsten und welche hat keine Kerne? Wir geben dir einen kleinen Wegweiser durch den Zitrusfrüchte-Dschungel.

Am Anfang war die Mandarine

Mandarinen (Citrus reticulata) wurden bereits vor mehr als 3000 Jahren in China angebaut. Sie ist die am weitesten verbreitete Zitrusfrucht. Dies liegt vor allem daran, dass Mandarinen sich so leicht mit anderen Zitrusfrüchten kreuzen lassen. So sind aus den Mandarinen die Orangen, Clementinen und die Grapefruit entstanden.

Clementinen - süße Frucht unter dicker Schale

Die Clementine (Citrus × aurantium) ist das Produkt einer Kreuzung aus Mandarinen und Pomeranzen. Gezüchtet wurde die Clementine vor etwa 100 Jahren von dem französischen Mönch Frère Clément. Dass die Frucht nach ihm benannt wurde, ist mehr als verdient, meinen wir.

Satsuma – was ist denn das?

Die Satsuma (Citrus × unshiu) kommt auch aus Asien, und zwar aus Japan. Dort werden sie seit dem 17. Jahrhundert angebaut. Satsumas und Mandarinen sehen sich zum Verwechseln ähnlich. Daher werden bei uns viele vermeintliche Mandarinen verspeist, die eigentlich Satsumas sind.

Mandarinen, Clementinen und Satsumas – welche ist am süßesten?

Mandarinen sind herbe Früchtchen. Wer es lieber süß mag, sollte sich an Clementinen und Satsumas halten. Die beiden letzteren haben auch den Vorteil, dass sie so gut wie keine Kerne haben.

Beim Vitamingehalt hat die Satsuma die Nase vorn. Mit etwa 60 mg/100g Vitamin C kann sie mit Zitronen mithalten. Clementinen und Nektarinen haben nur halb so viel Vitamin C.

Welche Zitrusfrucht lässt sich länger aufbewahren?

Die Schale der Clementinen leuchtet gelborange und ist ziemlich dick. Daher macht es ihnen macht es wenig aus, wenn es in der Obstkiste mal etwas zu eng oder wenn es etwas kühler ist. Die dicke Schale schützt die Frucht auch vor dem Austrocknen. An einem kühlen Ort lassen sich Clementinen bis zu acht Wochen lagern.

Mandarinen leuchten orangefarben. Sie haben wie die Satsumas eine dünnere Schale und lassen sich daher leichter schälen. Ihre dünne Haut hat aber den Nachteil, dass sich Mandarinen und Satsumas nicht so lange lagern lassen. Die Früchte trocknen nach etwa zwei Wochen aus. Du kannst das daran erkennen, dass sich die Schale langsam vom Fruchtfleisch löst.

Für alle Zitrusfrüchte gilt, dass sie leicht schimmeln. Du solltest sie daher nicht in Plastiktüten aufbewahren, sondern in eine Obstschale legen. Äpfel, Birnen und Bananen sehen neben den Zitrusfrüchten zwar schön aus, lassen diese aber schneller reifen, da sie das Reifegas Äthylen absondern.

Mandarinen, Clementinen und Satsumas vor dem Verzehr waschen

Zitrusfrüchte werden beim Anbau mit Pestiziden gespritzt. Beim Schälen gelangen diese an deine Hände und über diese an die Früchte. Daher solltest du Zitrusfrüchte vor dem Schälen immer gründlich unter heißem Wasser waschen.

Bildnachweis:

Titelfoto von PublicDomainPictures


DAS KÖNNTE DIR AUCH GEFALLEN


Es wurden noch keine Kommentare verfasst.

Copyright © 2019. Freudengarten.

ANMELDUNG NOTWENDIG

Bitte logge Dich ein um fortzufahren

LOGIN

REGISTRIEREN