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Zweizahn (Bidens) pflanzen, pflegen & vermehren - Alles über den Zweizahn

Wie ihr den Zweizahn Goldmarie richtig pflanzt und welche Pflege die Zweizahn Blume benötigt, verraten wir euch hier.

Mit seinem üppigen Wuchs und den hübschen sternförmigen Blüten ist der Zweizahn Bidens aus den Pflanzkübeln unserer Balkone gar nicht mehr wegzudenken. Zweizahn Pflanzen sorgen für tolle farbliche Akzente im Garten und auf dem Balkon, wobei vor allem der Zweizahn Goldmarie mit seinem üppigen gelben Blütenteppich besticht. Und während er für Menschen eine echte Augenweide darstellt, freuen sich auch die Bienen über seine Präsenz im Gartenbeet oder dem Pflanzkübel. Immerhin liefert der Zweizahn ihnen durch seine gesamte Blütezeit hindurch ausreichend Nahrung.

Zweizahn (Bidens): Botanischer Steckbrief

Der Zweizahn ist eine Gattung innerhalb der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Der botanische Name des Zweizahns ist Bidens. Eine bei uns seit mehreren Jahren sehr beliebte Art des Zweizahns ist die sogenannte Goldmarie, wissenschaftlich auch bekannt als Bidens ferulifolia. Der Name “Zweizahn” leitet sich übrigens von den zwei bis sechs kleinen, zähnchenartigen Borsten an den Früchten der Zweizahn Pflanze ab.

Ursprünglich ist der Zweizahn Goldmarie in Mittel- und Nordamerika beheimatet, genauer gesagt in Mexiko und Arizona, wo er dank der prallen Sonne optimale Wachstumsbedingungen hat.

Charakteristisch für die Zweizahn Pflanze ist ihr dichter, buschiger Wuchs. Die Staude wird zwischen 15 und 30 Zentimeter hoch und begeistert mit ihren weißgelb bis gelben sternförmige Einzelblüten (mittlerweile gibt es aber auch Sorten mit orangenen oder roten Blüten), die an mit kleinen, mehrfach gefiederten, dunkelgrünen Blättern besetzten Stielen sitzen.

Am richtigen Standort ist der Zweizahn überaus wuchsfreudig. Giftig ist die Goldmarie hingegen nicht.

Zweizahn Goldmarie: Standort und Boden

Schaut man sich das ursprüngliche Verbreitungsgebiet der Goldmarie an, so ist es kaum verwunderlich, dass der Zweizahn sich am wohlsten fühlt, wenn er in der prallen Sonne sitzt. Der sandig bis lehmige Untergrund sollte humos, nährstoffreich und gut durchlässig sein. Denn obwohl der Zweizahn eine ziemlich durstige Pflanze ist, verträgt er Staunässe nicht so gut.

Bei der Wahl eines geeigneten Standortes sollte man darauf achten, den Zweizahn Bidens am besten allein oder mit anderen wuchsfreudigen Blumen zusammenzusetzen, da er zarte Pflanzpartner im Handumdrehen verdrängt. Geeignet ist der Zweizahn sowohl als Blume auf dem Balkon, wo er in Töpfen, Kästen oder Blumenampeln für schöne farbliche Akzente sorgt, als auch als Pflanze fürs Blumenbeet.

Zweizahn pflanzen und pflegen - So geht’s!

Sobald kein Frost mehr zu erwarten ist (also in der Regel ab Mitte Mai) kann man die Zweizahn Pflanze entweder im Topf nach draußen stellen oder sie in den Garten setzen. Beim direkten Verpflanzen ins Beet sollte man sicherstellen, zwischen 25 und 30 Zentimetern Abstand zwischen benachbarten Pflanzen zu lassen und die Erde vor dem Einpflanzen gut aufzulockern. Beim Umpflanzen in den Blumenkübel muss unbedingt an eine Drainageschicht aus Kies oder Ähnlichem gedacht werden, um Staunässe zu verhindern. In jedem Fall ist es empfehlenswert, den Wurzelballen kurz vorher in Wasser zu stellen und sich einmal komplett vollsaugen zu lassen.

Außerdem kann man direkt beim Pflanzen des Zweizahns einen Langzeitdünger hinzugeben, um den hohen Nährstoffbedarf der Pflanze zu decken. Alternativ kann man auch beim Gießen einmal die Woche eine Portion Flüssigdünger zuführen. Neben ausreichend Düngung gilt es auch auf eine gleichmäßige Wasserzufuhr zu achten, vor allem im Sommer und bei direkter Sonneneinstrahlung. Den Zweizahn Goldmarie dabei am besten langsam gießen und das Wasser möglichst gleichmäßig verteilen.

Davon abgesehen ist der Zweizahn Bidens recht pflegeleicht, außer wenn es in die kalte Jahreszeit geht. Zwar werden die meisten Zweizahn Sorten einjährig kultiviert, bei genug Platz können Zweizahn Pflanzen aber auch drinnen bei zwischen 10 und 15 Grad Celsius überwintert werden. Davor sollte man sie aber einmal gut zurückschneiden.

Blume Zweizahn: ein wahrer Bienenmagnet

Mit ihren üppigen Blüten sieht die Goldmarie nicht nur fantastisch aus, sondern ist auch bei Insekten überaus beliebt. Bienen, Hummeln und Co. fliegen im wahrsten Sinne des Wortes auf die Zweizahn Blume und finden dort dank ihrer langen Blütezeit von Mai bis zu den ersten Frösten im Oktober über den ganzen Sommer hinweg ein üppiges Mahl.

Zweizahn (Bidens): Vermehrung und Aussaat

Eine Zweizahn Pflanze lässt sich entweder durch Teilung im Frühjahr oder durch Stecklinge vermehren. Letztere sollten vorzugsweise im August von gesunden Exemplaren abgeschnitten werden. Wer den Zweizahn aus Samen ziehen will, kann dies zwischen Januar und März unter Glas tun, bevor die Jungpflanzen nach Ende der Frostperiode im Mai ins Freiland verpflanzt werden.


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