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Mit Hochbeeten den Garten gestalten

Hochbeete sind nicht nur zum Gemüseanbau ideal, sondern auch tolle Gestaltungselemente im Garten. Mit der Wahl des Materials für ein Hochbeet kann der Stil des Gartens betont werden.

Gartenarchitekten haben die Ästhetik von Gemüsepflanzen schon länger erkannt und integrieren Gemüsepflanzen in Blumenbeete. Naheliegend ist daher die Gartenidee, Hochbeete mit Gemüse bepflanzt als dekoratives Element in Gärten einzusetzen.

Aber nicht nur das. Die Vorteile von Hochbeeten haben mittlerweile auch die Gartenbesitzer entdeckt, die einen reinen Ziergarten haben. Denn mit Beeten in verschiedenen Höhen lassen sich unterschiedliche Gartenräume gestalten und harmonisch voneinander abgrenzen.

Mit Hochbeeten Gartenräume abgrenzen und gestalten

Hochbeete sind sehr gute Elemente bei der Gartengestaltung, denn sie sind ideale Raumteiler im Garten: Mit ihnen können Höhenunterschiede im Gelände ausgeglichen werden, sie teilen die verschiedenen Gartenbereiche voneinander ab, dienen als Sichtschutz, heben ein Beet besonders heraus oder können als Sitzgelegenheit geplant werden. Sie passen zu allen Gartenstilen, vom rustikalen Bauerngarten ebenso wie zum architektonischen oder modernen Garten.

Hochbeete in unterschiedlichen Höhen erzeugen Spannung im Garten und ermöglichen neue Sichtachsen. Bei der Wahl der Materialien und der Bepflanzung solltest Du allerdings den Stil Deines Gartens berücksichtigen.

Hochbeete aus Metall

Edelstahl, Blech, Cortenstahl oder Aluminium mit Pulverbeschichtung: Die Auswahl an Beeteinfassungen aus Metall sind vielfältig ebenso wie die Gestaltungsmöglichkeiten. Stahl hat in gestalterischer Hinsicht viele Vorzüge: die Wände sind schmal und wirken daher nicht so massiv, es lässt sich biegen und farblich anpassen. Hochbeete aus Metall sollten auf einer Schicht aus Schotter aufgestellt werden. So ist der Untergrund stabil und gibt dem Gewicht des Pflanzbehältnisses nicht nach.

Allerdings leitet Metall Temperaturen sehr gut. Zum Schutz vor Temperaturschwankungen ist es daher empfehlenswert, an der Innenseite Hartschaumplatten zur Isolierung der Wurzeln anzubringen. Auch hier gilt, dass die Wände des Hochbeets mit Folie vor dem direkten Kontakt mit der Erde geschützt werden müssen.

Holz

Für naturnahe Gärten eignen sich unbehandelte Hölzer als Beeteinfassung. Hier solltest Du Hartholz, wie zum Beispiel Lärche oder Robinie, weicheren Hölzern vorziehen. Diese sind zwar günstiger, aber nicht so haltbar. Unter die Hölzer solltest Du Kies als Drainage-Schicht vorsehen, damit das Holz nicht von unten zu faulen beginnt. Bohlen oder unbehandelte Rundhölzer sind rustikale Elemente in einem Garten. Bei größeren Hochbeeten wirken diese aber sehr massiv. Je schmaler und glatter das Holz ist, desto mehr erinnern die aus ihnen gebauten Hochbeete an Möbelstücke im Garten. Bei längeren Beeten müsst Ihr allerdings die Holzbretter mit Zwischenpfosten oder mit im Inneren angebrachten Querverstrebungen stabilisieren.

Das Holz sollte nicht mit der Erde in Berührung kommen. Daher müsst Ihr das Hochbeet innen mit Folie, wie zum Beispiel einer Teichfolie oder einer Kunststoff-Noppenbahn abdichten.

Naturstein

Hochbeete aus Naturstein können rustikal, edel oder modern wirken. Wird die Einfassung des Hochbeets mit einer Trockenmauer gestaltet, wirkt es sehr natürlich. Geschliffene Natursteinplatten sind edel, aber auch teuer. Geschickte Heimwerker können sich auch aus Mauerziegeln oder Klinker selbst ein Hochbeet mauern.

In der Regel werden Hochbeete nicht komplett aus Steinen gefertigt, sondern dienen dazu, um durch Terrassierung Höhenunterschiede im Garten auszugleichen.

Auch Hochbeete aus Naturstein müssen innen mit Folie ausgekleidet werden, um Ausblühungen am Stein zu vermeiden.

Bepflanzung mit Ziergehölzen

Gehölze präsentieren sich in Hochbeeten wie auf einem Podest. Entsprechend sorgfältig solltest Du bei der Wahl des Gehölzes vorgehen. Achte auf die Wuchsform, die Blüte, das Blatt und die Herbstfärbung. Kurz: Dein Baum sollte zu jeder Jahreszeit gut aussehen.

Der Baum oder Strauch sollte einen Rückschnitt vertragen ohne den Charakter ihrer Wuchsform zu verlieren. Wähle besser einen langsam und nicht zu großen Baum oder Strauch aus, um nicht zu oft zur Schere greifen zu müssen.

Beispiele sind hier die Felsenbirne, der Perückenstrauch, die Rispenhortensie, der Zierapfel oder die Bartblume.

**Fotos: http://www.mecondo.de

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