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Welcher Rasenmäher passt zu dir?

Welcher Rasenmäher passt perfekt zu deinem Garten? Ein guter Rasenmäher kann eine Investition für das halbe Leben sein. Ein Fehlkauf ist ärgerlich. Ich zeige dir, wie du den richtigen Rasenmäher findest.

Was ist wichtig bei der Entscheidung zum Kauf eines Rasenmähers?

  • Deine Fläche Du musst wissen wieviel qm Rasenläche du in deinem Garten hast. Wenn du das nicht weißt, kann der Kauf eines Rasenmähers dazu führen, dass du ein Porsche auf einem Schotterweg durchbreterst. Je nach Rasenart ist auch die Leistung des Rasenmähers wichtig. Wenn du einen kurzen, englischen Rasen hast, dann ist das was anderes wie dein individueller Wildwuchsrasen. Auch die Form deiner Fläche spielt eine Rolle. Wenn deine Rasenfläche verwinkelt ist, dann kannst du da schwer mit einem Aufsitzrasenmäher durch, ein LkW passt theoretisch auch durch ein Nadelöhr… mit genug Tempo und Schmackes, danach steht aber nix mehr. Achte also bei verwinkelten Flächen auf die Wendigkeit. Wenn du eine leichte Steigung hast, wäre Radantrieb sinnvoll.

  • Gewicht Das Gewicht spielt eine immens große Rolle. Das ist bei aller Art von Handwerkszeug relevant. Bereits 100 g können einen großen Unterschied machen, das merkt man am Schnellsten beim Kuchenessen. Auf die Zeit gesehen, kann mit einem leichten Rasenmäher viel Kraft und Arbeitsbelastung eingespart werden. Das Gewicht daher bitte keinesfalls unterschätzen.

  • Budget und Wirtschaftlichkeit Beginnen möchte ich direkt mit dem Mähroboter. Die Zeitersparnis wird als Vorteil gesehen. Bitte bedenke: wenn du für deinen Mähroboter Überstunden schieben musst, dann ist das keine Zeitersparnis. Kein Ding der Welt sollte deinen Geldbeutel derart belasten, dass du weniger Zeit im Garten verbringst 🙂

Was ist außerdem wichtig bei der Entscheidung zum Kauf eines Rasenmähers?

  • Schnittbreite Dann gibt es einige Tipps bzgl. der Schnittbreite, die ich nichtunterstützen kann. Einige gehen davon aus, dass eine große Schnittbreite arbeitserleichternd ist, bedenken jedoch nicht, dass eine große Schnittbreite einen großen Fangkorb mit sich zieht. Das heißt, dass du dieses ganze Gewicht schieben musst. Arbeitserleichterung sieht anders aus. Auch, wenn der Fangkorb bei der Größe “seltener” zu leeren ist, so musst du dennoch ein hohes Gewicht anheben, um das Schnittgut los zu werden. Rückenprobleme sind vorprogrammiert. Lieber leichte Fitness in Form von Rasenmähyoga als 2 Wochen mit Schmerzen auf der Couch zu verbringen.

  • Mähzeit Bis 600 qm wird eine Schnittbreite von ca. 40 cm empfolen, ab 600 qm bis zu 60 cm. Diese beiden Schnittbreiten können bei 100 qm eine doppelte Mähzeit ausmachen. Aber: der Spaß geht vor. Anstatt über den Rasen drüber zu rasen (haha) mach es besser langsam. Genieße, dass du etwas gesundes und gutes für dich und deinen Garten tust. Große Schnittweite kann tatsächlich Gartenarbeit bedeuten, eine kleinere Schnittbreite kann Fun sein.

  • Mulchfunktion Ich sehe immer wieder, wieviele Menschen ihren Rasenschnitt auf die Gründeponie fahren. Gärtnergold landet auf dem Müll – wie schade. Leute, mulcht was das Zeug hält. Mulchen ist cool, Mulchen ist inn. Sei eine Mulchkönigin oder Mulchkönig! Die Mulchfunktion vom Rasenmäher ist sinnvoll, wenn du oft mähst und dadurch das Gras nicht sehr hoch wird. So gibst du die Nährstoffe wieder zurück an den Rasen. Eine tolle Sache. Leider ist nicht bei allen Rasenmäher die Mulchfunktion ausgereift. Manchmal wird der Mulch in dicken Klumpen wieder rausgeschossen und schadet dem Rasen mehr, als er gut tut. Der Mulch sollte fluffig auf dem Rasen verteilt werden.

  • Vor- und Nachteilen Vorher abwägen 😉

Was für Rasenmäherarten gibt es? – ein Überblick

  • Handrasenmäher
  • Elektrorasenmäher
  • Benzinrasenmäher
  • Akkurasenmäher
  • Aufsitzrasenmäher
  • Mähroboter

Welche Vor- und Nachteile haben die verschiedenen Rasenmäher?

  • Handrasenmäher Vorteile: sind sehr leise, Umweltschonend, ideal für kleine Gartenflächen bis 250 qm, akurater und sauberer Rasenschnitt, sehr günstig in der Anschaffung

Nachteile: nicht für große Flächen ab 250 qm geeignet, da zu anstrengend. Er Rasen muss mindestens einmal die Woche gemäht werden. Bei zu hohem Gras kann der Handrasenmäher nicht genutzt werden.

  • Elektrorasenmäher Vorteile: produziert keine Abgase, benötigt sehr wenig Pflege, relativ leise, leicht, lässt sich gut manövrieren, perfekt für Flächen zwischen 250 und 600 qm, relativ günstig

    Nachteile: Mähen ist nur soweit möglich, wie lang das Kabel ist. Unfallgefahr durch das Kabel.

  • Benzinrasenmäher Vorteile: kein Kabelsalat, unabhängig von einer Stromquelle, besitzt viel Kraft, um hohes und dichtes Gras zu mähen, ideal für große Flächen ab 600 bis 1500 qm

    Nachteile: muss betankt werden, produziert Abgase, relativ laut, muss gewartet werden (aber hey selbst ist die Frau, ein Blogeintrag dazu folgt am Ende der Gartensaison)

  • Akkurasenmäher Vorteile: leicht, leise, benötigen kein Stromkapel, für Flächen bis 400 qm geeignet,

    Nachteile: Akku muss geladen werden, “spontanes” Mähen nicht möglich. Dauer der möglichen Mähzeit liegt zwischen 30 bis 60 Minuten

  • Aufsitzrasenmäher Vorteile: für große Flächen ab 1500 qm, Spaßfaktor, starke Mähleistung, verschiedene Aufsätze möglich (kann bspw. zum Schneeschieben genutzt werden)

Nachteile: teuer in der Anschaffung, benötigt “Garagenplatz”, hoher Wartungsaufwand, produziert Abgase, eher für “freie” Flächen mit wenig Baumbestand

  • Mähroboter Vorteile: selbständiger Rasenmäher, ideale Rasenpflege, Zeitersparnis

Nachteile: teuer in der Anschaffung (lohnt sich erst ab 250 qm Rasenfläche), relativ hoher Aufwand bei Installation (Begrenzungskabel legen), nur geeignet für ebene Flächen oder sanfte Steigungen, daher nicht geeignet für Flächen mit Böschungen, Winkeln oder Hindernissen.

Bester Rasenmäher

Bildquelle: Pixabay

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