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Kresse auf der Fensterbank selber ziehen - mit oder ohne Erde

Kresse ist richtig lecker und schmeckt scharf und frisch nach Senf und Rettich. Hier eine Anleitung für das Selberziehen des schmackhaften Vitaminlieferanten und Rezeptideen.

Nicht nur, weil sie so gut schmeckt, hat Kresse einen größeren Platz auf unserem Speiseplan verdient als nur als Dekorations-Grünzeug auf Speisen gestreut zu werden. Kresse ist auch sehr gesund, denn

  • Kresse hat einen hohen Gehalt an Vitamin C

  • Kresse hilft gegen Frühjahresmüdigkeit

  • Kresse wirkt sättigend und hat wenig Kalorien – genau das Richtige, wenn Du nach dem Winter auf Deine Sommerfigur hinarbeiten willst

  • Kresse ist voller Jod und daher bei Schilddrüsenproblemen sehr empfehlenswert

  • Kresse unterstützt die Immunabwehr

Kresse ziehen geht ganz einfach

Es ist wirklich ganz einfach, sich mit Kresse zu versorgen. Du brauchst nicht einmal Erde und einen Blumentopf. Es reicht, die Samen der Kresse so gleichmäßig wie möglich auf feuchter Watte oder Küchenpapier auszustreuen und feucht zu halten.

Nach etwa einer Woche sind aus den Samen die kleinen Pflänzchen mit den Keimblättern gewachsen: Jetzt kannst Du die Kresse ernten. Du solltest Kresse immer frisch verwenden.

Tipp: Ich säe meine Kresse immer auf Wattepads aus. Die Watte ist etwas dicker und daher saugfähiger als Papier und in den Pads ist sie gleichmäßig verteilt. Dadurch trocknen die Samen nicht so schnell aus, wenn ich mal das Gießen vergesse.

Gartenkresse: Kurzer Steckbrief

Der Name „Kresse“ leitet sich vom lateinischen Verb „crescere“ "wachsen" ab – sehr einleuchtend, da die Pflanze sehr schnell wächst.

Wenn wir uns nicht kurz nach dem Keimen über die Kresse hermachten, würde die Gartenkresse Lepidium sativum bis zu einem Meter hoch werden. Aus den hellrosa bis weißen Blüten entwickeln sich Schoten, in denen die kleinen Samen enthalten sind. Ursprünglich stammt de Gartenkresse aus Vorder- oder Zentralasien. Die anspruchslose Pflanze lässt sich aber bei fast jedem Klima anbauen.

Kresse schmeckt ...

... auf´s Butterbrot, zu Quark, in Salaten mit Frischkäse oder auf Suppen gestreut. Ich mache aber am liebsten „Kressebutter“. Dazu die abgeschnittenen Stängel der Kresse fein hacken und mit der Gabel mit zimmerwarmer Butter vermischen. Wer mag, kann noch Salz dazugeben. Schmeckt traumhaft auf frischem Brot.

Diese Gartenidee wurde verfasst von der Redaktion freudengarten.


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