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Salbei pflegen

Salbei ist nicht nur ein leckeres Küchenkraut, sondern auch ein wichtiges Heilkraut und sollte in keinem Garten fehlen. Außerdem ist Salbeileicht zu pflegen. Seinee Blüten sehen sehr schön aus und locken viele Bienen an.

Ein medizinischer Merkspruch aus dem 13. Jahrhundert lautet: „Wie kann ein Mensch sterben, in dessen Garten Salbei wächst?“ Nun gut, wir wissen, dass Salbei das Versprechen auf Unsterblichkeit nicht eingelöst hat. Aber dennoch erkennen wir, dass Salbei eine sehr große Bedeutung als Heilkraut hat. Besonders bekannt ist das Kraut als Medizin gegen Halsschmerzen, gegen Entzündungen im Mund- und Rachenraum und vieles mehr.

Salbei als unverzichtbares Küchenkraut

Viel angenehmer ist die Anwendung von Salbei als wohlschmeckendes Küchenkraut. Wenn Ihr erst einmal auf seinen leicht bitteren Geschmack gekommen seid, möchtet Ihr nicht wieder darauf verzichten.

Kombiniert das intensive Aroma von Salbei-Blättern mit anderen, kräftig schmeckenden Kräutern und Ihr werdet im Aroma-Himmel schweben.

Besonders empfehlenswert sind Knoblauch, Zwiebeln, Rosmarin, schwarzer Pfeffer oder Chili. Gewürzt werden kann mit ihm alles: von besonders intensiv schmeckenden Fleischsorten wie Lamm, Leber über die Weihnachtsgans bis hin zu Eierspeisen, Gemüse oder Saucen.

Salbeiblätter vertragen eine robuste Behandlung in der Küche. Lasst die Blätter im Ganzen mit einem Braten mitgaren oder genießt sie als Gemüse-Beilage. Aber auch die Blüten lassen sich in der Küche verwenden. Im Salat sind sie ein Augen- und Gaumenschmaus.

Salbeiblätter konservieren

Getrockneter Salbei verliert im Gegensatz zu anderen Kräutern beim Trocknen nicht sein Aroma. Viele Menschen empfinden trockene Salbeiblätter jedoch als zu intensiv.

Eine schmackhafte Alternative, Salbei zu konservieren, ist die Herstellung eines Salbei-Öls. Einfach einen schönen Zweig in eine dekorative Flasche geben und mit einem guten Olivenöl auffüllen. Wenn Ihr es noch würziger mögt, gebt noch ein oder zwei Knoblauchzehen in die Flasche.

Salbei im Garten

Genauso unkompliziert wie in der Küche ist der Salbei im Garten. Obwohl die Pflanze ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammt, sind die meisten Sorten mittlerweile bei uns winterhart. In besonders kalten Gegenden empfiehlt sich ein Winterschutz oder eine geschützte Stelle am Haus. Besonders gut gedeiht der Salbei allerdings an sonnigen, windgeschützten Lagen, auch mit Trockenheit kommt er gut zurecht.

Wer regelmäßig Salbeiblätter erntet, wird mit immer neuen Trieben belohnt, da regelmäßiger Rückschnitt das Wachstum anregt. Salbei gehört zu den Lippenblütengewächsen. Die Farbe seiner dekorativen Blüten variiert je nach Sorte von weiß über violett zu einem kräftigen blau, pink oder rot. Auch der Ziersalbei ist als Gartenpflanze wegen seiner dunkelvioletten Blüten sehr beliebt.

Tipp: Salbeiblätter schmecken besonders aromatisch, wenn sie vor der Blüte geerntet werden.


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