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Rosen richtig gießen – wann, wie viel und wie oft?

Rosen wurzeln sehr tief. Müssen sie deshalb weniger oder nicht gegossen werden? Und wie viel Wasser benötigen Rosen im Topf? Antworten auf alle Fragen rund um das Gießen von Rosen hier lesen.

Die Rose gilt als Königin unter den Blumen. Doch hat sie auch Extra-Wünsche, was das Gießen angeht oder gibt sich ihre Hoheit da eher unproblematisch? Das Gießen von Rosen ist tatsächlich nicht allzu kompliziert. Ein paar Dinge solltest du aber beachten. Sie sparen dir Zeit und sind wichtig, um Krankheiten an Rosen zu vermeiden.

Wie viel Wasser brauchen Rosen?

Die Frage nach dem Wasserbedarf von Rosen lässt sich nicht pauschal beantworten. Schließlich hängt das vom Boden, dem Standort, der Größe und dem Alter der Pflanze zusammen. Im Allgemeinen reicht es aus, Rosen ein bis zwei Mal die Woche durchdringend zu gießen. Junge Pflanzen, die noch keinen großen Wurzelballen haben, müssen häufiger gegossen werden.

  • Je durchlässiger der Boden ist, desto häufiger müssen Rosen gegossen werden. Um den Boden vor Austrocknung zu schützen, hilft eine Mulchschicht rund um die Rosen. Kompost kann Wasser besser halten. Wenn du jedes Frühjahr Kompost um die Rosen verteilst, verbesserst du sie Speicherfähigkeit des Bodens.

  • Das Wetter spielt auch eine große Rolle. An sehr heißen Tagen kann es erforderlich sein, Rosen täglich zu gießen. Auch der Wind spielt eine Rolle, denn er trocknet den Boden schnell aus.

  • Große Rosen brauchen weniger Wasser als kleine, da sie ein weit verbreitetes Wurzelsystem haben. Alte, gut eingewurzelte Rosenstöcke müssen kaum gegossen werden. Nur bei längerer Trockenheit oder sehr sandigen Böden brauchen auch sie Wasser. Kleine und junge Rosen mit wenig Wurzeln müssen öfter gegossen werden. Nach dem Pflanzen dauert es drei Jahre haben junge Rosen ein so ausgedehntes Wurzelsystem gebildet, dass sie nicht mehr oder kaum mehr gegossen werden müssen.

Wie gieße ich Rosen richtig?

Ganz wichtig beim Gießen von Rosen ist es, nur unten am Wurzelballen zu gießen. Denn nasse Blätter führen schnell zu Pilzerkrankungen an den Pflanzen. Rosen dürfen daher nicht mit dem Rasensprenger gegossen werden. Am besten gießt du mit der Gießkanne oder einer Gießbrause, wenn du mit dem Gartenschlauch gießen möchtest. Du kannst den Wasserschlauch auch direkt an die Rose legen und Wasser mit geringem Druck ins Beet laufen lassen. Wenn du deinen Garten automatisch bewässerst, verwende zum Gießen der Rosen einen Tropfschlauch oder ein Dripsystem.

Ein Gießrand verhindert, dass das Wasser zu schnell wegfließt. Lege beim Gießen daher auch immer wieder Pausen ein, damit das Wasser versickern kann.

Woran erkenne ich, dass ich zu wenig gieße?

Wenn die Blätter der Rosen schlaff herabhängen, ist es höchste Zeit zum Gießen. Kleine oder wenige Blüten sind ebenfalls ein Zeichen, dass Rosen zu wenig Wasser erhalten, ebenso kleiner Blätter und schlappe junge Triebe. Du kannst Rosen aber auch zu viel gießen. Dann werden die Blätter gelb und fleckig. Zu viel Gießen ist vor allem bei Rosen im Topf schädlich, da leicht Staunässe entsteht, die zum Faulen der Wurzeln führt.

Wann soll man Rosen gießen?

Am besten ist es, Rosen am Morgen zu gießen. Abends solltest du nur in Ausnahmefällen gießen. Denn ein Teil des Wassers verdunstet und schlägt sich auf den Blättern nieder. Dadurch wird das Entstehen von Pilzkrankheiten gefördert. Ein weiterer Nachteil am abendlichen Gießen ist, dass sich Schnecken in der Nacht auf der feuchten Erde viel leichter fortbewegen.

Wann und wie oft muss man Rosen im Topf gießen?

Rosen im Topf haben eine geringere Wurzelmasse und weniger Erde zur Verfügung. Daher müssen Rosen im Topf häufig gegossen werden. Am wohlsten fühlen sich die Pflanzen, wenn die Erde gleichmäßig feucht ist. Sie darf aber nicht dauerhaft nass sein, weil dies schnell zu Wurzelfäulnis führen kann. Am besten ist es daher, wenn der Pflanztopf von Rosen nicht in einem Untersetzer oder Übertopf, sondern auf Füßchen steht.

Hier die wichtigsten Punkte beim Gießen von Rosen im Pflanzkübel:

  • Gieße daher, wenn die Oberfläche der Erde im Topf angetrocknet ist

  • Gieße durchdringend, achte aber darauf, dass kein Wasser im Übertopf stehen bleibt

  • Achte auf eine gute Drainage im Topf, damit überflüssiges Wasser gut abfließen kann

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Diese Gartenideen wurden verfasst von der Redaktion freudengarten.


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