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Sträucher, die du nicht zu gießen brauchst

Wir stellen die fünf schönsten Sträucher vor, die wenig Wasser brauchen und (fast) nicht gegossen werden müssen.

Die Sommer werden immer trockener. Statt immer mehr im Garten zu gießen, kannst du bei Neupflanzungen darauf achten, Sträucher zu pflanzen, die wenig Wasser brauchen. Pflanzen, die Trockenheit gut wegstecken können, bleiben länger gesund und entwickeln sich gut - ohne dass du viel gießen musst. Mit der richtigen Auswahl an Pflanzen sparst du Wasser, Geld und Zeit und erhältst einen schönen, pflegeleichten Garten.

Wir stellen die fünf schönsten, trockentoleranten Sträucher vor:

Gewöhnliche Felsenbirne (Amelanchier ovalis Medik.)

Die Gewöhnliche Felsenbirne ist ein besonders schönes Wildgehölz. Seine cremefarbenen Blüten ziehen im Frühjahr magisch Bienen an. Aus diesen entwickeln sich im Sommer sehr leckere Früchte, deren Geschmack an denen von Blaubeeren erinnern. Der Strauch wird bis zu drei Meter hoch und als Solitär bis zu zwei Meter breit werden. Felsenbirnen eignen sich auch für eine lockere Hecke im Garten.

Buschklee (Lespedeza thunbergii)

Der Buschklee blüht erst im Herbst – von August bis Oktober zeigt er seine purpurrosa Blüten, die an langen Rispen wachsen. Der Busch hat attraktive, überhängende Äste. Da er nicht höher als 1,5 Meter wird, findet er auch in kleinen Härten oder in Vorgärten seinen Platz. Der Buschklee wächst an sonnigen und geschützten Standorten. In rauen Gegenden empfiehlt sich ein Winterschutz aus Reisig, Tannenästen und Laub. Der Buschklee sollte im Frühjahr auf 50 Zentimeter zurückgeschnitten werden, da seine Blüten am neuen Holz entstehen.

Fiederschnittige Blauraute (Perovskia abrotanoides)

Auffällig an der Blauraute sind die bis zu 50 Zentimeter langen Blütenstände, an denen die zahlreichen blauvioletten, keinen Blüten sitzen, Blaurauten, oder auch oft nach ihrem botanischen Namen Perovskien genannt, sind sehr hitzetolerant und wachsen an sonnigen Standorten, am liebsten auf trockenen, durchlässigen und kalkhaltigen Böden. Im Winter ist in kalten Gegenden ein Winterschutz aus Laub oder Reisig empgehlenswert.

Wechselblättriger Sommerflieder (Buddleja alternifolia)

Anders als der Schmetterlingsstrauch blüht der Wechselblättrige Sommerflieder im Juni und Juli. Der Strauch hat eine Solitärstellung verdient, da er schöne, überhängende Äste hat, an denen die hellvioletten Blüten eng beieinander stehen. Insekten lieben die Blüten und werden von ihnen in den Garten gelockt. Buddleja alternifolia mag einen sonnigen Standort und einen trockenen, durchlässigen Boden.

Judasbaum, Gewöhnlicher Judasbaum (Cercis siliquastrum)

Der Gewöhnliche Judasbaum zählt zu den Großsträuchern und kann bis zu 6 Meter hoch werden. Von Anfang bis Mitte April bildet der Strauch seine Blüten direkt am Stamm. Wenn sich die pinkfarbenen Blüten dann öffnen, scheint der ganze Strauch zu leuchten. Der Gewöhnliche Judasbaum benötigt einen sonnigen und geschützten Standort. Er wächst am besten auf durchlässigen, kalkreichen Lehmböden, verträgt aber auch schwach saure Böden. Wegen seines Wuchses und seiner auffälligen Blüten hat der Gewöhnliche Judasbaum eine Solitärstellung im Garten verdient.

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Diese Gartenideen wurden verfasst von der Redaktion freudengarten.


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